Google Chrome mit 64 Bit

Die neue Version von Googles Chrome gibt es in 64 Bit

Warum ich Google Chrome mit 64 Bit nutze

Mehr Performance beim Surfen. Das verspricht Google mit seiner neuen Chrome 64 Bit Version. Ich kann es bestätigen, Chrome fühlt sich geschmeidiger an und CPU-Lastige Webseiten werden gefühlt schneller geladen. Eines vorweg: Die von mir verwendete Chrome Version ist noch eine Beta-Version. Sie gilt als sehr stabil und ich stelle keine Nachteile fest. Dennoch kann es noch zu Fehlern kommen.

Nach der Installation der Developer-Version ist es möglich, dass ihr unter „Einstellungen“ und „Über Google Chrome“ ein Update installieren lassen müsst. Chrome möchte neu gestartet werden und ist ab dann in 64 Bit verfügbar.

Performance und Sicherheit von Chrome 64 Bit

Google bietet die Chrome Version 37.0.2024.2 dev-m in einer erstmaligen 64 Bit Variante an. Unter Windows 7, besonders unter Windows 8 soll die Geschwindigkeit bei Multimedia- und Grafik-Anwendungen gesteigert worden seien. Google spricht hier von 25% mehr Performance. Das kann die Ladezeiten auf Seiten wie YouTube und Browser-Games verbessern. Gegenüber der bisher normalen 32 Bit-Version unterstützt die 64 Bit-Variante High Entropy ASLR unter Windows 8. Das ist eine Sicherheitstechnik die auf einer Zufallsgestaltung eines Adressraum-Aufbaus in Speichern sorgt.

Welche Chrome 64 Bit-Version?

Die neue Version von Googles Chrome gibt es in 64 Bit

Die neue Version von Googles Chrome gibt es in 64 Bit

Die neue Chrome Version ist in zwei Varianten verfügbar. In der sogenannten Canary-Version und in der Developer-Version. Ich persönlich rate zu der Developer-Version, diese ist eine stabile Beta-Version und installiert sich über euren bereits installierten Chrome Browser. Lesezeichen und Einstellungen bleiben dabei erhalten.

Die Canary-Version ist für experimentier-freudige und Entwickler gedacht. Diese Version installiert sich neben den existierenden Chrome und zeigt es euch durch ein goldenes Programmsymbol an. Canary Chrome erhält beinahe täglich ein Update. Viele Features werden dort getestet und laufen meist nicht stabil.

Wenn ihr in der Adress-Zeile „about:“ eintippt, könnt ihr eure Version kontrollieren. Unter dem Punkt „Unser-Agent“ sollte folgendes stehen:

User-AgentMozilla/5.0 (Windows NT 6.1; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/37.0.2024.2 Safari/537.36

Wenn in der ersten Zeile WOW64 steht, habt ihr noch die 32 Bit-Version.

Warum 64 Bit?

Seit 2007 gehören 64 Bit-Prozessoren definitiv zum Standard eines PCs. Erst in den letzten Jahren wurden die Betriebssysteme und Programme umgerüstet. Windows ist seit „7“ unter mit 64 Bit stabil nutzbar. Erst mit einem solchen Betriebssystem ist der Einsatz von Programmen die 64 anstatt 32-Bit nutzen möglich. Computer-Spiele setzen seit 2014 auf 64 Bit.

Doch was macht diese „neue“ Technik eigentlich?
Unter 32-Bit können nicht mehr als 4 GB Arbeitsspeicher angesprochen werden. Das ist der erste Vorteil. Wir können deutlich mehr RAM in unsere Rechner stecken. Das ist wichtig, denn 64-Bit Programme brauchen mehr Arbeitsspeicher, wenn eine Anwendung ausgeführt wird. Die CPU kann einen größeren Block Daten nehmen und ihn bearbeiten als es eine 32-Bit CPU kann. So können Rechenschritte schneller durchgeführt werden. Besonders auf modernen PCs macht das Sinn.

Die neue 64-Bit Chrome Version kann Grafikinhalte an einem größeren Stück verarbeiten. Das kann zu mehr Performance führen. Vorher war es egal, wenn die CPU und Windows auf 64-Bit liefen. Programme die „nur“ 32-Bit unterstützen können nicht einfach anders ausgeführt werden. Sie müssen anders programmiert werden.

Das ist nur eine kleine Erklärung für Laien. Damit jeder einen Überblick darüber bekommt, was 64 Bit ist.

 

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