Klarnamenpflicht, Fake-Profile, 2. Profil

Seit Tagen begegnet mir wieder ein Artikel von Lars Hahn aus seinem Blog „Systematisch Kaffeetrinken“. Es geht um das saubere Facebook-Profil und in den Kommentaren diskutiert er über Fake-Profile und die Klarnamenpflicht. Er kündigt einen Artikel an mit dem Thema „Offenes Visier für alle“.

Ein toller Slogan, denn ich predige diese Klarnamenpflicht in jedem meiner Kurse. Es ist erschreckend wie viele sich für eine Weiterbildung zum Online Marketing Manager oder zum Social Media Manager anmelden, aber voller Ängste vor dem Internet sind. Im Laufe des Kurses wird sich vernetzt, doch bei vielen sind es Fake-Namen auf Facebook und Twitter. Eine Katastrophe.

Wo und wer wäre ich denn heute im Internet und im Social Media ohne meinen Klarnamen?

Für mich sind die User, die einen Fakenamen nutzen und damit gegen die Richtlinien von Facebook verstoßen, zu faul für die Datenschutzeinstellungen. Wenn diese Menschen aber Angst vor der Datenkrake „Facebook“ haben, dann ist das naiv. Ihr verratet euch mit Postings, Check-Ins und euren Standorteinstellungen sowieso. Facebook kennt dich auch mit Fake-Namen. Wer sich vor der Welt verstecken will, aber nichts verpassen will im Social Media, der verpasst dennoch was. Freunde können ihm ohne Nachfrage nicht finden und bei jedem Kommentar wirkt es unseriös.

Vermischung von Privat und Beruf

Einige haben Angst, dass sich das private und das berufliche vermischt und gerade im Bereich Online Marketing werden Geschäftskontakte auch schnell zu Facebook-Freunden. Auch dies spricht für einen bewussten Umgang mit dem Medium. Das Führen von Listen, in denen klar zwischen privaten und geschäftlichen Kontakten getrennt wird, kann ein sauberes Facebook-Profil für beide Bereich in seinem Leben möglich machen. Immer wieder erzähle ich die Geschichte, dass mir ein Bild auf Facebook, mit Bier und Whisky als Motiv, schon ein Erstgespräch eingebracht hat. Ein alter Facebook-Kontakt sah das Bild, sah sich mein Profilbild an, fand Contunda und meldete sich. Das ist der Beweis und die Bestätigung von  der Aussage von PR-Doktor Kerstin Hoffmann , dass den Kunden immr mehr auch das Menschliche interessiert.

Pro Klarnamenpflicht

Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber wer im Online Marketing auch Erfolg haben will, der muss sich mit dem Thema Eigenmarketing beschäftigen. Mein Twitter-Account ist bald ein Jahr alt und Menschen kommunizieren lieber mit Menschen und nicht mit Firmen ohne Gesicht. Wir nutzen auch den Twitter-Account von Contunda, aber ausschließlich für News aus dem Unternehmen. Doch mit einem Klarnamen-Account ist die Kommunikation und die Akquise wesentlich einfacher, weil es persönlich ist.

Fazit

Setzt auf den Klarnamen und lernt den Umgang mit den Social Media Kanälen, dann verschwinden Angst und Unsicherheit. Nutzt die Kombination aus privaten und beruflichen Postings, um Netzwerke zu erweitern und zu optimieren.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.