Tim, der Praktikant | Tagebuch Teil 1

Da stand ich also, Geißlerstraße 1, Standort der Contunda UG. Der Ort, an dem ich die nächsten sechs Monate jeden Tag unter der Woche arbeiten würde. Und was war ich froh hier angenommen worden zu sein. Der sympathische Eindruck, den ich am Telefon beim ersten Telefonat schon hatte, zog sich durch das gesamte Vorstellungsgespräch und trieb mir in diesem Moment, am ersten Morgen beim Antritt meines Praktikums, ein Lächeln aufs Gesicht, bevor ich an der Tür klingelte.

Jeder der Interesse an einem Praktikum bei Contunda UG – Webdesign & SEO in Essen hat kann sich gerne hier melden: Praktikantin oder Praktikant gesucht. Das Unternehmen sucht auch gerne Schüler im Bereich Mediengestaltung.

Heute, drei Wochen später schreibe ich nun also den ersten, von sicherlich vielen Tagebucheinträgen über meine Zeit hier. Und aus dem leichten Lächeln ist ein dauerhaftes Grinsen geworden. Denn wenn ich eine Sache nach meiner bisherigen Zeit hier gelernt habe, dann dass man kein ruhiges kühles Umfeld haben muss um seriös, effizient und erfolgreich arbeiten zu können. Ich selbst fand es noch bei keinem meiner vorherigen Praktika so angenehm, stundenlang vor dem Computer zu sitzen, bzw. vor einem Laptop, mit viel zu kleinen Tasten, um darauf akkurat schreiben zu können – aber das nur so am Rande. Aber was macht die Arbeitszeit hier so besonders?

Nun, es ist definitiv nicht die Anreise, denn die hat mich schon zu oft das pünktliche Erscheinen gekostet. Allerdings will ich das jetzt mal nicht der absoluten Inkompetenz der deutschen Bahn oder ihrer App in die Schuhe schieben, ich sollte einfach so fahren, dass ich in der Theorie zwanzig Minuten zu früh bin, um exakt zur richtigen Zeit hier anzukommen. Und nein, es ist sicherlich auch nicht die Kantine, die einen hier begeisternd jubeln lässt, denn sofern ich nicht selber den Kochlöffel geschwungen habe, beschränkte sich das Essen bislang auf Brötchen, Pizza und Reis mit Zeug und dabei meine ich letzteres übrigens ernst. Es schmeckt gut, aber es ist wirklich Reis mit Zeug. Doch was ist es nun, dass mich so positiv über meinen neues Praktikum reden lässt?

Julian Post & Burkhard Asmuth von Contunda UG - Webdesign & SEO aus Essen

Julian Post & Burkhard Asmuth von Contunda UG – Webdesign & SEO aus Essen

Nun es ist eigentlich alles, was in dem kleinen, nahezu quadratischen Büro, passiert, in dem ich zusammen mit Julian und Burkhard sitze. Dazu saß bis vor kurzem auch noch Tobi neben mir, der mich anfangs eingearbeitet hat und mein Gedächtnis in Sachen WordPress aufgefrischt hat. Seit Beginn dieser Woche sitzt aber jemand Neues auf dem Platz, auf den ich mich schon ein wenig gefreut hatte. Aber als Praktikant hat man hier nur geringe Aufstiegschancen und so bleibt es bei dem klapprigen Tischlein (Update: Nach einer Woche mit Steffen haben die Chefs uns einen 2m langen Tisch über das Wochenende besorgt, an dem wir beide optimal arbeiten können.), welches gerade so für Laptop und Maus reicht. Der Neue namens Steffen ist, genauso wie alle hier, seit langem ein Freund meines Chefs Burkhard und damit komme ich auch eigentlich direkt zu dem, auf das ich die ganze zeit hinaus will. Das Arbeitsklima.

Nach den Erfahrungen aus meinen letzten Praktika, war es doch sehr erfrischend mal in einem Betrieb zu arbeiten, wo die Arbeit zwar an erster Stelle steht, aber ansonsten alles sehr entspannt zugeht. Ein ruhiges Umfeld hilft einem sich besser zu konzentrieren? Ich weiß nicht, aber wenn hier die Musik bis zur Unhörbarkeit der Türklingel aufgedreht wird, die Jungs zu ihren Lieblingsliedern beim Refrain mitsingen, sich lautstark über ihr Wochenende unterhalten, Witze reißen und allgemein ihren Spaß haben, habe ich eher das Gefühl, dass meine Finger nur noch schneller über die Tastatur fliegen… sofern die Tastatur es zulässt. Wie bereits erwähnt bin ich kein Fan dieser flachen Laptop-Tastaturen. Man fühlt sich hier einfach sehr wohl, wodurch es einfach angenehmer wird seine Aufgaben zu erledigen, denn trotz all dem Spaß, bei klingelndem Telefon oder Türklingel ist es, als hätte man einen unsichtbaren Schalter umgelegt, denn plötzlich ist es ruhig, Burkhard spricht in seinem seriösen Ton und es gilt: der Kunde ist König. Musste ich mich anfangs echt zusammenreißen, nicht laut los zu lachen, ist das mittlerweile normal für mich. Denn so macht man das hier bei Contunda nun mal und es funktioniert hervorragend!

Generell muss ich sagen, gefällt mir auch meine Arbeit bislang sehr gut. War ich am Anfang noch nur mit dem Schreiben von Texten über Nintendo Charaktere beauftragt, so wurde ich in letzter Zeit doch auch immer wieder für gestalterische Dinge missbraucht. Zwar bin ich auch deshalb hier, aber dennoch hatte ich nicht damit gerechnet, gleich ein ganzes Promotion Video für meinen Betrieb produzieren zu dürfen. Aber scheinbar vertraut man hier in meine Fähigkeiten. Und zudem ist man hier auch sehr rücksichtsvoll, was meine kleinen Missgeschicke zu Beginn meiner Zeit hier angeht. Denn nicht jeder Arbeitgeber findet es lustig, wenn der Praktikant in der ersten Woche gleich zweimal zu spät kommt. Um genau zu sein bin ich noch nie jemandem begegnet, der sowas so einfach weg winkt, wie Julian es am ersten Tag tat. Ja, ich war am allerersten Tag gleich mal zu spät dran, aber hey laut meiner Bahn App war ich mehr als pünktlich. Neben einigen anderen gestalterischen Sachen habe ich natürlich auch weiter fleißig geschrieben.

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