Tim, der Praktikant | Tagebuch Teil 2

Mein Plakat für Essen-Altendorf.

Mein Plakat für Essen-Altendorf.

Wie bereits angekündigt berichte ich heute zwei Wochen nach meinem letzten Report erneut von meiner Zeit hier bei Contunda (Hier geht es zu Teil 1). Und wenn ich es mir genau überlege dann hat sich nicht wirklich viel getan seit dem letzten Mal. Wobei ich am vergangenen Montag, als ich nach einem entspannten Wochenende zur Arbeit kam nicht schlecht staunte, als da ein neuer Schreibtisch im Büro stand. Ja, ein neuer Schreibtisch! Ich traute meinen Augen kaum, aber tatsächlich sind Julian und Burkhard doch zum IKEA gefahren um mir und Steffen einen neuen Schreibtisch zu kaufen. Genial! Endlich konnte ich  ohne Angst, dass mir der Laptop jeden Augenblick vom Tischlein rutscht, auf die Tastatur hämmern. Auch meine Rückenlage verbesserte sich durch die etwas höheren Tischbeine recht angenehm.

Ich habe kaum was für unsere Seiten geschrieben, da meine gestalterischen Fähigkeiten hier für nahezu alles und jeden ausgeschlachtet wurden. Nicht, dass das schlimm ist, denn dafür bin ich ja auch hier, aber in letzter Zeit habe ich hier fast nichts anderes mehr gemacht, da es in gestalterischer Hinsicht doch eine ganze Menge zu tun gab. Angefangen bei dem „Bleib Sauber!“ – Plakat für „Mein Altendorf“, bei dem ich erstmals zusammen mit dem Auftraggeber die gesamte Entwicklung übernehmen dufte. Dazu kamen diverse Logos und Favicons für die Blogs von Sinnexplosion, Immobilien Blog und Sport bei Uns, sowie für die Webseiten Treppenlifte Wesel und Cargo Parts, und auch einige Beitragsbilder nahmen Teile meiner Zeit in Anspruch.

Mir machte die gestalterische Arbeit eine Menge Spaß und sich neue Logos auszudenken ist jedes Mal aufs neue eine schöne Herausforderung.

Ganz nebenbei möchte ich erwähnen, dass die Jungs von Contunda UG jederzeit Praktikantinnen und Praktikanten aus Essen oder Umgebung suchen. Egal ob Schüler oder Studenten im Fachbereich Medienbereich oder Webseiten-Erstellung. Stellt euch einfach mal vor, ein schöneres Praktikum werdet ihr nicht finden.

Das #Peitschenfieber ist ausgebrochen

Letztlich bin ich aber mit meiner Arbeit in den zwei Wochen doch sehr zufrieden. Es kam nur einmal vor, dass mein werter Chef seine Peitsche knallen ließ, um mir klar zu machen, dass ihm der erste Entwurf eines Logos noch nicht reichen würde. Wie das klingt … Keine Sorge Burkhard fuchtelt nicht wirklich mit einer echten Peitsche im Büro herum, aber in den letzten Tagen hat er viel zu viel Spaß daran über eine App auf seinem Handy ein Peitschenknallen durch den Raum schallen zu lassen und ganz im Stille eines Marshall Eriksen ein „Das reicht mir noch nicht“ hinterher zu schicken.

Hier die Szene aus How I met your mother :

Auch war es doch immer wieder interessant zu beobachten wie Burkhard und Julian ihre gute Arbeit feiern. Den Rechten Arme angespannt und den Linken gen Himmel und in guter alter Hulk Hogan Manier posen!  Auch wenn ich selber kein großer Fan des Wrestlings bin habe ich mich dann doch auch dabei erwischt, wie ich in der Haltung im Büro stand und mich gefeiert habe. Ja ich weiß ziemlich komisch, um es mal nett auszudrücken, aber das ist nun mal Teil des Spaßes den man hier so hat. Doch nach wie vor bin ich der Meinung, dass bei den ganzen Albereien die Arbeit an sich dadurch nur noch besser wird.

Abschließend will ich auf mein persönliches Highlight der vergangenen zwei Wochen eingehen. Den Streik der Angestellten im öffentlichen Dienst am Dienstag wodurch ich nicht zur Arbeit konnte und von Zuhause aus arbeiten musste. … Nein Spaß natürlich ist das nicht das Highlight der Woche, denn die Tatsache, dass ich nicht ins Büro konnte brachte mich dazu über mehrere Stunden bitterlich weinend in einer Ecke zu kauern.

Meditierende Frau bei Nacht

Ein Beitragsbild für einen meiner Blog-Artikel

Das eigentliche Highlight der letzten Wochen war das Ende der Ersten. Um genau zu sein Freitagmorgen. Nachdem Burkhard und Julian am Vorabend auf der BesEssen-Veranstaltung waren wurden ich und Steffen am Küchentisch erst einmal in sämtliche Ereignisse des Vorabend eingeweiht und darüber aufgeklärt wen sie alles getroffen haben und was ihnen nicht so alles passiert ist. Einige Stunden später, ich glaube es waren an die drei, fingen wir dann auch an zu Arbeiten. Der Tag lief dementsprechend entspannt weiter, wir erledigten zwar alle unsere Arbeiten akkurat aber halt irgendwie entspannter. Nachdem Julian sich bereits ins Wochenende zurückgezogen hatte, bereitete ich für mich und die beiden anderen noch Verbliebenen aus den Resten im Kühlschrank Curry mit Reis zu. Womit ich mich auch auf das Niveau des Reises mit Zeugs begeben habe, doch mein Zeug schmeckte um einiges besser als der Mix aus Bohnen und nicht Identifizierbarem, den man hier sonst so zu sich nimmt. Das Beste an meiner Kochsession war aber, dass die anderen Beiden auch schon mal ins Wochenende gestartet waren und vor dem Fernseher saßen und Fifa zockten. Spielt ihr nur! Aber so ist das halt als Praktikant. Nachdem ich fertig war mit Kochen gesellte ich mich noch dazu und bejubelte die insgesamt 4 Tore der beiden bevor es dann auch für mich in meinen wohlverdienten Feierabend ging.

Damit war es das dieses Mal dann aber auch schon wieder. Und bei dem langen Text schwinge ich nun auch mal die imaginäre Peitsche und sage: Das reicht mir!

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