TIKTOK IST MEHR ALS EIN HYPE

Tik­Tok ist mehr als eine Hype-App und ein welt­wei­tes Phä­no­men im Social Media-Mar­­ke­­ting. Es gibt öffent­li­che State­ments von reich­wei­ten­star­ken Insta­­gram-Nut­­zern, die sich von Tik­Tok distan­zie­ren. Die Grün­de sind nicht nur die Skan­da­le aus Chi­na, denn die Schlag­zei­len über die Vor­wür­fe der Zen­sur mach­ten die App auch für den letz­ten Inter­­net-Nut­­zer bekannt.

Die auf Tik­Tok ver­öf­fent­lich­ten Vide­os errei­chen Mil­lio­nen an Nut­zern und auch jeder Anfän­ger kann mit nur einem Video direkt viral gehen. Die ers­ten pri­va­ten Ver­su­che zeig­ten bereits, dass guter Con­tent schnell mit Reich­wei­te belohnt wird.

NACH DEM NEUSTART KAM DER DURCHBRUCH

Die App Tik­Tok hieß vor­her musical.ly, wur­de aber nach einem Ver­kauf an Byte­dance in Tik­Tok umbe­nannt. Die App hat­te zu dem dama­li­gen Zeit­punkt einen Wert von einer Mil­li­ar­de US-Dol­lar, doch der Wert dürf­te längst gestie­gen sein. Die Sounds waren das Herz­stück, denn der über­wie­gen­de Con­tent waren Men­schen, die ihre Lip­pen zu der Musik die­ser Sounds beweg­ten und dabei vor der Kame­ra performten.

In Deutsch­land gibt es rund 6 Mil­lio­nen akti­ve Nut­zer und die Platt­form führt regel­mä­ßig die Down­­load-Charts der App-Stores an. Die App wur­de bereits in meh­re­ren Mona­ten häu­fi­ger run­ter­ge­la­den als Whats­App oder Insta­gram. Immer wenn Tik­Tok im Goog­le Play Store oder im App Store einer eta­blier­ten und belieb­ten App den Rang abläuft, dann wird dar­über auf Social Media-Plat­t­­for­­men viel berich­tet. Das Leben auf Tik­Tok wird von Kin­dern und Jugend­li­chen am Anfang bestimmt und sind bis heu­te eine inter­es­san­te Ziel­grup­pe für Unter­neh­men, doch immer mehr Men­schen des öffent­li­chen Lebens, Unter­neh­men und Pri­vat­per­so­nen zieht es auf die krea­ti­ve Plattform.

DIE APP WIRD IMMER ERFOLGREICHER

Die Sta­tis­ti­ken und Ent­wick­lun­gen rund um die Down­­load-Zah­­len und die monat­lich akti­ven Nut­zer spre­chen dafür, dass die Anzahl der Nut­zer wei­ter anstei­gen wird. Die Ziel­grup­pe ist jung und krea­tiv. Die Wer­bung auf die­sen Kanä­len muss sich der Ziel­grup­pe dem­entspre­chend anpassen.

TIKTOK IM ONLINE-MARKETING BERÜCKSICHTIGEN

Wenn ich mei­nen Tik­­Tok-Account öff­ne, dann bekom­me ich vor­ab einen Wer­be­clip ange­zeigt. Immer mehr Agen­tu­ren berich­ten von her­aus­ra­gen­den Zah­len im Bereich der Reich­wei­te und der Inter­ak­ti­ons­ra­te. Meh­re­re inter­ne Ver­su­che haben gezeigt, dass wirk­lich jeder Tik­­Tok-Nut­­zer eine Mög­lich­keit bekommt, eine ange­mes­se­ne Reich­wei­te für sei­ne Vide­os zu bekom­men. Daher bie­tet sich mit Tik­Tok für flei­ßi­ge Insta­­gram-Nut­­zer eine wei­te­re Platt­form an, um sogar den Con­tent in den glei­chen For­ma­ten einer ande­ren Ziel­grup­pe zu präsentieren.

Jedoch hat Tik­Tok einen ande­ren Style und daher emp­feh­len wir gera­de für die­se Platt­form einen kanal­spe­zi­fi­schen Con­tent, der die Bedürf­nis­se der Tik­­Tok-Nut­­zer anspricht und erfüllt. Es soll­ten daher eini­ge Din­ge bei der Pro­duk­ti­on der Tik­­Tok-Vide­os berück­sich­tigt wer­den. Die­ser Tik­­Tok-Con­­tent muss aber nicht zwin­gend in der App ent­ste­hen, son­dern kann mit ande­ren Pro­gram­men und Apps pro­du­ziert und spä­ter in die App gela­den werden.

6 TIPPS FÜR DEN TIKTOK-ERFOLG

  1. Übe den Umgang mit der App
    Jedes pro­du­zier­te Video kann unter Ent­wür­fe abge­spei­chert wer­den. Dies bedeu­tet, dass jeder Nut­zer sich erst­mal einen Über­blick über die Mög­lich­kei­ten und Funk­tio­nen ver­schaf­fen kann, bevor das ers­te Tik­­Tok-Video ver­öf­fent­licht wird. Es kön­nen auch ver­schie­de­ne Vide­os vor­pro­du­ziert wer­den, die bei der Ver­öf­fent­li­chung auf „Pri­vat“ gestellt wer­den oder es sind exklu­si­ve Vide­os nur für die eige­nen Fol­lower mög­lich. Es kön­nen zwar frem­de Inhal­te hoch­ge­la­den und ver­öf­fent­licht wer­den, doch die erfolg­reichs­ten Kanä­le bedie­nen sich den inter­nen Werk­zeu­gen von Tik­Tok, um den Stil der Platt­form wiederzuspiegeln.
  2. Tik­­Tok-Trends mitnehmen
    Ein wich­ti­ger Rei­ter ist „Ent­de­cken“, denn dort wer­den Trend-Hash­­­tags und Fea­­tu­re-Hash­­­tags gezeigt, die aktu­ell häu­fig bespielt und ange­schaut wer­den. An die­sen Hash­tags müs­sen sich Accounts betei­li­gen, denn dies macht die Welt von Tik­Tok aus. Wenn ein Trend auf Tik­Tok zu dem ent­spre­chen­den Unter­neh­men passt, dann soll­te die­ser genutzt werden.
  3. Sor­ge für einen Wie­der­erken­nungs­wert und fin­de dei­nen Stil
    Nur weil ein Hash­tag oder ein Trend bespielt wird, den aktu­ell Mil­lio­nen von Nut­zern mit­ge­stal­ten, soll­te den­noch ein roter Faden und ein ein­heit­li­cher Stil im Account erkenn­bar sein. Immer­hin geht es hier um Wer­bung für ein Unter­neh­men, wel­ches sich an das Cor­po­ra­te Design auch auf Tik­Tok hal­ten muss.
  4. Nut­ze die rele­van­ten und rich­ti­gen Hashtags
    Neben den Hash­tags auf dem Rei­ter „Ent­de­cken“ sind die­se eben­falls ein Werk­zeug für mehr Reich­wei­te. Die Recher­che ähnelt der auf Insta­gram, denn beim Ein­satz der Hash­tags wer­den die Anzahl der Nut­zun­gen und der Auf­ru­fe eingeblendet.
  5. Inter­agie­re mit ande­ren Tik­­Tok-Nut­­zern und dei­ner Community
    Social Media-Kom­­mu­­ni­­ka­­ti­on ist kei­ne Ein­bahn­stra­ße, also ver­teilt Her­zen und Kom­men­ta­re an die Vide­os und User, die mit dem eige­nen Kanal inter­agie­ren, aus der Ziel­grup­pe sind oder ein­fach nur als Zei­chen der Bewunderung.
  6. Nut­ze das Pro-Kon­­to für Analysen
    Jeder kann auf das „Pro-Kon­­to“ von Tik­Tok umstel­len, um Ana­ly­sen über sei­nen Con­tent zu bekom­men. App öff­nen, auf „Ich“ kli­cken, oben rechts auf die drei ver­ti­ka­len Punk­te kli­cken, Mein Kon­to ver­wal­ten und dort auf „Pro-Kon­­to“ umstel­len. Um die­sen Pro­zess erfolg­reich durch­zu­füh­ren, gebt ihr an, ob ihr Con­­tent-Erstel­­ler oder ein Unter­neh­men seid und sofort ist der Zugang zu den Ana­ly­sen frei­ge­schal­tet. In der Über­sicht gibt es Zah­len über die eige­nen Video-Auf­­­ru­­fe, die Ent­wick­lung der Fol­lower und die Pro­fil­auf­ru­fe. Eige­ne Vide­os soll­ten immer ver­gli­chen wer­den, um Ablei­tun­gen über erfolg­rei­che und weni­ger erfolg­rei­che Bei­trä­ge auf Tik­Tok zu bekommen.