Das Thema „Blog“ ist in meiner Bubble im Social Media ein heißes Eisen, denn ich bin mit einigen Bloggern vernetzt, die das Blog-Coaching oder andere Dienstleistungen rund um den Aufbau von Blogs anbieten. Ich selbst blogge seit 2008 und habe mir seitdem 21 eigene Blog-Projekte aufgebaut. In dieser Hinsicht bin ich Seriengründer, weil ich mit jedem neuen Blog einige Strategien und Taktiken im Bereich der organischen Sichtbarkeit ausprobiere. Diese Teildisziplin der Suchmaschinenoptimierung (SEO) fasziniert mich. Mit meinen eigenen Blogs kann ich testen, ob ich mit meinen Artikeln die Leser auf meinen Blog ziehen und ihnen Lösungen in Form von Produkten und Dienstleistungen erfolgreich verkaufen kann.

Dies klingt auf den ersten Blick jetzt wieder nach dem schnellen Geld verdienen, doch nicht ohne Grund trägt der Titel meines Buches „Geduld, Schweiß und wunde Finger – Geld verdienen mit eigener Website“. Natürlich verdiene ich gerne Geld mit einem Blog, aber es ist weitaus mehr. Im Grunde sammele ich mit jedem Artikel neue Gründe für das Content-Marketing auf den Websites unserer Auftraggeber.

Im Dezember 2023 habe ich mit „Kartenfan“ einen neuen Blog gestartet. Mit diesem Projekt lebe ich mein Hobby aus, denn es geht hier ausschließlich um Sammelkarten, Trading Card Games (TCG) und Kartenspiele. Ich spiele schon immer gerne mit Karten und habe von meiner Oma bereits früh viele verschiedene Kartenspiele erlernt, die stets Bestandteil von Familienfeiern waren. Diese Leidenschaft habe ich mir erhalten. Gleichzeitig habe ich den Hype rund um Sammelkarten im Social Media mitbekommen und wollte beobachten, ob dieses Thema nur von „Social Media“-Influencern besetzt werden oder ob ich auch organischen Traffic mit diesem Projekt aufbauen kann. Das Ergebnis ist, dass ich nach sechs Monaten mehr als 20.000 Besucher über Google auf den Blog gezogen habe.

Was meinen wir überhaupt mit „Blog“?

Der Blog gilt für einige als verstaubtes Relikt aus einer längst vergangenen Internet-Zeit, doch er hat sich weiterentwickelt und ist für viele Unternehmen das Herzstück einer Website, denn in dem Bereich haben wir den Platz, um Produkte und Dienstleistungen mit einem Lösungsmarketing zu verknüpfen. Menschen suchen nach Lösungen und wenn ein Produkt eine Lösung darstellt, dann müssen wir auf Fragen aus der Suchmaschine auch sichtbar sein.

Ein Blog-Beispiel

Wenn Sie Fensterputzmittel oder gar die Dienstleistungen eines Fensterputzers verkaufen, dann wäre ein Ratgeber zum Thema „Tipps für den erfolgreichen Fensterputz“ hilfreich, um zwar Tipps preiszugeben, aber gleichzeitig natürlich auf die eigenen Produkte hinweisen. Ein solcher Ratgeber passt nicht auf die Startseite, die Leistungsseite oder gar die Produktseite, sondern findet sein perfektes Zuhause auf der Website im Bereich „Ratgeber“, welches ein Synonym für „Blog“ ist.

Dies bedeutet, wir analysieren für einen Blog für ein Unternehmen die Zielgruppen und wie diese nach ihren Angeboten suchen. Dies geschieht über SEO-Tools, wie in unserem Fall „Semrush“ oder die „Google Search Console“, um die genauen Sucheingaben bei Google herauszufinden und daraus eine Content-Strategie für die Website aufzubauen.

Ratgeber, FAQ, Magazin, News und andere Synonyme

All die oben aufgeführten Begriffe stehen für einen „Blog“, in dem wir die Themen unterbringen, die wir ohne die Unterbrechung einer Customer Journey bei direkten Zugriffen auf die Website nicht so einfach unterbringen können. Gleichzeitig unterstützen diese Blog-Artikel die Customer Journey, da die Interessenten von dem Blog-Artikel über interne Links auf die Kaufseiten gelangen.

In Online-Shops könnten Blog-Artikel auch von Produkten unterbrochen sein, denn die Lesebereitschaft im Internet ist gering, doch ohne Texte ist der Aufbau von Rankings im SEO kaum machbar. Es kann auch passieren, dass ein Blog-Artikel viel Traffic verursacht, aber der Text nicht gelesen wird, weil direkt im oberen Bereich das Produkt oder die Dienstleistung überzeugt. Dennoch hat hier der Blog-Bereich auf der Website seinen Zweck erfüllt.

Mit informativen und aufklärenden Ratgebern, die den Suchanfragen der Zielgruppen entsprechen, schaffen wir es, facettenreiche Produkte und Dienstleistungen im Internet sichtbar zu machen. Je Unterseite sollte eine Frage oder ein Thema behandelt und beantwortet werden, doch dies geht nicht auf Produktseiten, wo der Verkauf eines Produktes im Fokus steht.

Blog vs. Social Media

Das Vertrauen in Social-Media-Marketing ist zwar gerechtfertigt, doch wenn Sie als Unternehmen ausschließlich Content für Plattformen erstellen, die Sie nicht kontrollieren können und es, ganz egal wie unwahrscheinlich, keine Gewissheit über die Zukunft gibt, dann besteht darin eine Gefahr. Ein Blog, egal in welcher Form, ist das Zuhause von Content, über das Sie die vollständige Kontrolle haben. Ein sichtbarer Text auf der eigenen Website ist ein nachhaltiger Marketingerfolg, der über Jahre hinweg zu mehr Umsatz führen kann.

Gleichzeitig helfen uns Blog-Artikel auch im Social Media, da diese wunderbar in die Customer Journey eingebunden werden können, wie etwa im Retargeting oder als weiterführende Quelle für mehr Informationen im Gegensatz zu den im Social Media komprimierten Inhalten.

Contunda wurde 2012 von Bloggern gegründet

Ganz so stimmt die Überschrift nicht. Doch eines stimmt an der Aussage, und zwar handelte es sich bei dem ersten gemeinsamen Internet-Projekt der Gründer Burkhard und Julian um einen Blog. Es war ein Hobby, wir wollten gelesen werden und irgendwie begann dann unsere Reise in das Online-Marketing. Aus vielen Ecken schreien alle die großen Veränderungen im Online-Marketing heraus, doch der oft zitierte „Mehrwert“ sorgt für mehr Sichtbarkeit bei Google, für mehr Sichtbarkeit im Social Media und infolgedessen zu mehr Umsatz durch Verkäufe.

 

Burkhard Asmuth

Ich bin der Gründer & Geschäftsführer unserer Agentur. Nebenbei bin ich als Dozent und Speaker für Content-Marketing, SEO, Blogs, Affiliate-Marketing und Social-Media-Marketing unterwegs.

11. Juli 2024

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