Wir hören Men­schen häu­fig von einer Meta­ebe­ne reden: “Oh, das hat er auf der Meta­ebe­ne aber schön gesagt.” Ein guter Web­de­si­gner kennt sich auf der einen oder ande­ren Wei­se eben­falls mit der Meta­ebe­ne einer Web­sei­te aus. Ach was schrei­be ich, ein guter Web­de­si­gner soll­te wis­sen wie ele­men­tar wich­tig Meta­ti­tel und Meta­be­schrei­bung sind. Kei­ne Fra­ge, wir reden hier von dem mys­te­riö­sen »Meta­key­word«.

Die Meta­ebe­ne wird von Goog­le aus­ge­le­sen und in den Such­ergeb­nis­sen dargestellt.

Aber begin­nen wir zuerst woan­ders. In der Kom­mu­ni­ka­ti­on gibt es kei­ne abso­lu­te Meta­ebe­ne, da immer wie­der neue und erwei­ter­te Ebe­nen auf­ge­sucht wer­den kön­nen. Und Wiki­pe­dia sagt: Die Meta­ebe­ne ist die lose ver­wen­de­te Bezeich­nung für eine über­ge­ord­ne­te Sicht­wei­se, in der Dis­kur­se, Struk­tu­ren oder Spra­chen als Objek­te behan­delt wer­den. Fin­det die Meta­ebe­ne in der­sel­ben Struk­tur statt, über die sie spricht, so liegt ein Fall von Selbst­re­fe­ren­tia­li­tät vor.

Was ist die Meta­ebe­ne mei­ner Web­sei­te? In der Meta­ebe­ne einer Web­sei­te ste­cken Infor­ma­tio­nen, hin­ter den eigent­li­chen Inhal­ten, wie Tex­te, Bil­der oder Vide­os. Sie sind in der Regel nicht auf der eigent­li­chen sicht­ba­ren Sei­te zu sehen. Die Meta­ebe­ne befin­det sich im Quell­code und sieht meist fol­gen­der­ma­ßen aus:

 

Meta-Titel und Meta-Beschreibung

Im Meta­ti­tel geben wir in 65 bis 70 Zei­chen den Titel der Sei­te an. Natür­lich kön­nen wir eine kur­ze Fra­ge oder eine Emp­feh­lung mit dort ein­bau­en. Der eng­li­sche Aus­druck ist hier: Meta-Title

In der Meta­be­schrei­bung haben wir bis zu 155 Zei­chen Platz, um zu kon­kre­ti­sie­ren, wel­che Inhal­te es auf unse­rer Web­sei­te gibt. Wir kön­nen Fra­gen stel­len, die Men­schen inter­es­sie­ren und die Ant­wort anrei­ßen. Wir kön­nen eine Hand­lungs­emp­feh­lung aus­spre­chen, oder auf eine Lösung oder eine Dienst­leis­tung hin­wei­sen. Der eng­li­sche Aus­druck ist hier: Meta-Description.

Ganz wich­tig, ver­mei­den Sie eine plum­pe Anrei­hung von Key­words. Ver­wen­den Sie For­mu­lie­run­gen die auf­fal­len, Sät­ze oder Teil-Sät­­ze sind hier Pflicht. Ganz wich­tig ist, schrei­ben Sie auf einer Web­sei­te nicht in jede Unter­sei­te das Glei­che in den Meta­ti­tel oder die Meta­be­schrei­bung. Sei­en Sie krea­tiv und individuell.

Es gibt wei­te­re Punk­te in der Meta­ebe­ne einer Web­sei­te. Wir kön­nen die Spra­che fest­le­gen, den Ort, und ein paar unin­ter­es­san­te Infor­ma­tio­nen wie die Soft­ware, mit der die Web­sei­te erstellt wur­de. Wir kön­nen aber auch ein Meta­key­words ange­ben. Hier geben die meis­ten sehr vie­le Wör­ter an, die irgend­wie mit der gesam­ten Web­sei­te wich­tig sein könn­ten. Eini­ge Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer las­sen die­ses Meta­key­word mitt­ler­wei­le kom­plett leer. Ich emp­feh­le das wich­tigs­te Wort, viel­leicht eines aus dem Titel oder der Über­schrift hier ein­zu­bau­en. Goog­le igno­riert die­se Anga­be, aber ande­re Such­ma­schi­nen grei­fen dar­auf noch zurück und so kön­nen Sie mit einem Wort Aus­sa­gen, was Ihre Web­sei­te zu bie­ten hat. Es gibt vie­le Mythen um das Meta­key­word, unse­ri­ös ist auf jeden Fall, wenn dort gan­ze Sät­ze und vie­le, vie­le Wör­ter ver­wen­det werden.

Google und die Metaebene

Eine Web­sei­te besitzt eine Meta­ebe­ne, die­se ist tat­säch­lich so wich­tig, dass sie immer aus­ge­füllt sein soll­te. Las­sen Sie den Titel und die Beschrei­bung in der Meta­ebe­ne nicht offen oder kopie­ren immer das Glei­che hin­ein. Für Goog­le sind Meta-Titel und Meta-Beschrei­­bung der ers­te Ein­druck einer Webseite.

Eine unse­rer ers­ten SEO-Maß­­nah­­men beinhal­tet die Opti­mie­rung der Meta­da­ten einer Web­sei­te. Erstel­len wir die Web­sei­te, ach­ten wir genau dar­auf und fül­len die­se aus. Aber vie­le Web­de­si­gner emp­fin­den die­sen Punkt als nicht so wich­tig, dabei ist er für Goog­le sehr inter­es­sant und es kann Ihre Web­sei­te von Mit­be­wer­bern in der Goog­le Suche abhe­ben lassen.

Wenn Ihre Web­sei­te durch gute Inhal­te, eine tol­le Meta­be­schrei­bung und ande­re wich­ti­ge SEO-Maß­­nah­­men bei Goog­le auf der ers­ten Sei­te steht, geht es dar­um, dass die Men­schen eher bei Ihnen als Ihren Mit­be­wer­bern kli­cken. Das errei­chen wir durch eine Ana­ly­se der Meta­ebe­nen Ihrer Mit­be­wer­ber und über­le­gen uns, wie wir Ihren Titel und die Beschrei­bung opti­mie­ren kön­nen. Es kann hilf­reich sein, die Inter­es­sen­ten direkt anzu­spre­chen. Oder den poten­zi­el­len Kun­den zu sug­ge­rie­ren, dass sie bei Ihnen deut­lich bes­se­re Hil­fe bei einem Pro­blem bekommen.

Die richtige Metaebene

Natür­lich, dass Aus­fül­len der Meta­an­ga­ben einer gan­zen Web­sei­te kann viel Zeit in Anspruch neh­men. Je nach grö­ße der Home­page kommt da schon viel Zeit und viel krea­ti­ve Kraft zusam­men. Doch hier beginnt die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und so erhal­ten Sie, was Sie möch­ten, mehr Käu­fer, die Ihr Pro­dukt kau­fen. Es ist eine Stell­schrau­be im gro­ßen SEO-Kos­­mos. Aber eine sehr wichtige!

Ach­ten Sie drauf, dass der Titel und die Beschrei­bung nicht zu lang wer­den. Goog­le kürzt sonst und der Betrach­ter sieht nicht mehr alles. Schrei­ben Sie aber auch nicht zu wenig. Eine Zei­le Meta­be­schrei­bung sieht in dem Such­ergeb­nis nicht gut aus, Goog­le wür­de hier Ihre Web­site etwas abwerten..

Den richtigen Ton treffen

Ver­mei­den Sie Füll­wör­ter. Wör­ter wie “auch”, “ein­fach”, “man”, haben kei­ne Aus­sa­ge, und auf wenig Platz ver­schwen­den Sie dadurch wich­ti­ge Zei­chen. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf das was Sie Betrach­tern von den Such­ergeb­nis­sen mit­ge­ben möch­ten. Ach­ten Sie auf ein­fa­che, direk­te und für Ihre Ziel­grup­pe pas­sen­de Sprache.

Wenn Sie Fra­gen haben, dann rufen Sie uns ger­ne an. Wir bera­ten Sie im Erst­ge­spräch ger­ne kos­ten­los. Mit einer guten Agen­tur an Ihrer Sei­te, wird nicht nur die Meta­ebe­ne Ihrer Web­sei­te sehr gut wer­den. Den Rest machen wir eben­falls schön, schnell und performant.