Letzten Monat wunderten wir uns, dass der Comic-Blog von Contunda, der aus dem privaten Interesse von Burkhard Asmuth entstanden ist, plötzlich das Zehnfache der durchschnittlichen Besucher verzeichnete. Die Zielseiten der von Google kommenden Webseitenbesucher, die mit Google Analytics ausgelesen werden, zeigten auf, dass der neue Traffic einzig allein von einem Artikel ausgelöst wurde. Genau an solchen Momenten erkennt man, warum Suchmaschinenoptimierung, Copywriting und inzwischen auch GEO-Optimierung nicht getrennt voneinander gedacht werden sollten.
Ein Artikel über die richtige Reihenfolge der Marvel-Serien von Netflix bekommt aktuell viele Besucher am Tag. Nur wenige klicken danach auf einen weiteren Artikel, aber steigende Affiliate-Einnahmen sind dennoch zu verzeichnen. Gleichzeitig bekommen wir regelmäßig seriöse und unseriöse Anfragen für Kooperationen gegen Geld.
Wenn Sie herausfinden möchten, welche Inhalte Ihrer Website Chancen auf Featured Snippets, bessere Rankings oder KI-Antworten haben, kontaktieren Sie uns gerne. Wir prüfen, welche Seiten bereits Potenzial haben und welche Inhalte gezielt verbessert werden sollten.
Dieser Artikel stammt aus einer Zeit, in der das große Ziel im SEO noch sehr klar formuliert werden konnte: Position Zero bei Google. Also das hervorgehobene Snippet über den normalen organischen Suchergebnissen. Heute ist dieses Ziel immer noch spannend, aber es hat Gesellschaft bekommen. Neben Featured Snippets gibt es People-also-ask-Boxen, Wissensbereiche, KI-Antworten, AI Overviews und weitere Elemente, die Nutzer schon vor dem ersten klassischen Suchergebnis erreichen.
Deshalb aktualisieren wir diesen Artikel nicht komplett neu, sondern ordnen ihn neu ein. Denn der Grundgedanke bleibt richtig: Wer die beste, klarste und nützlichste Antwort liefert, hat deutlich bessere Chancen, von Google prominent angezeigt zu werden. Nur die Bühne ist größer und komplexer geworden.
Was ist die Position Zero bei Google?
Definition:
Als Position Zero, oder Position Null, bei Google wird ein Suchergebnis bezeichnet, welches Google von einer Website zieht, in ein hervorgehobenes Snippet verpackt und über den organischen Suchergebnissen anzeigt.
Der Grund für den damaligen Blog-Boost war, dass Menschen nach der Reihenfolge der Serien gegoogelt haben und Google sich die Antwort von unserem Blog Redaktio gezogen hat. Diese Antwort wurde in Form eines Snippets über die organischen Suchergebnisse gestellt. Damit kann eine Suche bei Google eindrucksvoll dominiert werden.
Google beschreibt Featured Snippets als besondere Boxen, bei denen das normale Suchergebnis umgedreht wird. Erst kommt der beschreibende Ausschnitt, danach der Link zur Quelle. Genau das macht diese Position so wertvoll. Nutzer sehen nicht nur den Titel einer Seite, sondern direkt die Antwort.
Wichtig ist aber: Es gibt keinen Schalter für Position Zero. Sie können Google nicht sagen: „Bitte nimm genau diesen Absatz als Featured Snippet.“ Google entscheidet selbst, ob eine Seite zu einer Suchanfrage besonders gut passt. Wir können also nicht garantieren, dass eine Seite auf Position Zero erscheint. Wir können aber Inhalte so aufbauen, dass die Chancen deutlich besser werden.
Position Zero, AI Overviews und GEO
Früher war Position Zero das neue SEO-Ziel. Heute würde ich sagen: Position Zero war die Vorschau auf das, was Suchmaschinen jetzt noch stärker machen. Google versucht nicht nur, Webseiten zu sortieren, sondern Antworten zu liefern. Genau deshalb sind Featured Snippets, AI Overviews und AI Mode miteinander verwandt, auch wenn sie technisch nicht dasselbe sind.
Bei Featured Snippets zieht Google einen besonders passenden Ausschnitt aus einer Website. Bei AI Overviews und anderen KI-Funktionen werden Informationen aus mehreren Quellen zusammengeführt, eingeordnet und als Antwort dargestellt. Für Websitebetreiber ist das eine große Veränderung. Es reicht nicht mehr, nur irgendwo auf Seite 1 zu stehen. Inhalte müssen so klar sein, dass Suchmaschinen und KI-Systeme verstehen, wofür die Seite eine gute Quelle ist.
Genau hier kommt GEO ins Spiel. Generative Engine Optimization ergänzt klassische SEO um Antwortformate, Entitäten, Quellenverständnis, klare Strukturen und Vertrauen. Die gute Nachricht: Die Grundlage bleibt weiterhin gute Suchmaschinenoptimierung. Die schlechte Nachricht: Dünne Texte, schwammige Aussagen und unstrukturierte Inhalte werden dadurch nicht besser.
So werden Keywords heute beherrscht
Eine Recherche bei Google hatte damals ergeben, dass das Thema des Artikels pro Tag mehrere hundert Male gesucht wurde und wir greifen davon ein großes Stück vom Kuchen ab. Das Ergebnis dieser Untersuchung kann nur lauten, dass es genau darum im Content-Marketing geht. Wenn wir erfolgreichen Content mit Antworten für die Suchenden erstellen wollen, dann ist nicht länger nur Platz 1 bei Google relevant, sondern eben die Position, an der die Antwort sichtbar wird.
Dieser Gedanke ist heute sogar noch wichtiger. Ein gutes Ranking allein ist wertvoll, aber nicht mehr das ganze Spiel. Eine Seite kann als normales Suchergebnis erscheinen, in einer Fragebox auftauchen, als Featured Snippet gezogen werden, in einer AI Overview als Quelle genannt werden oder in einem KI-System als Antwortgrundlage dienen. Das ist keine Garantie, aber eine neue Denkrichtung.
Wenn wir uns Artikel anderer erfolgreicher Suchmaschinenoptimierer durchlesen und die offiziellen Google-Webseiten anschauen, dann gibt es weiterhin kein festes Rezept für die Berücksichtigung einer Webseite für ein Google-Snippet. Doch unser kleiner Erfolg gibt uns notwendige Erkenntnisse für ein paar Rezept-Ideen.
Die Chancen auf ein Featured Snippet
Recherchieren Sie eine häufig gestellte Frage
Die Frage nach der Reihenfolge der Marvel-Serien entsprang aus einem Hobby. Durch die Mitgliedschaft in diversen Comic-Gruppen bei Facebook kam der Gedanke, dass ein solcher Artikel hilfreich sein würde. Es ging eigentlich darum, dass der Artikel bei passenden Fragen in Social Media gepostet werden würde. Ein Google-Snippet für einen eher durchschnittlichen Blog hätten wir nie erwartet.
Ob Unternehmenswebseiten für solche Art von hervorgehobenen Snippets berücksichtigt werden, ist nicht auszuschließen. Insofern ist das Sammeln von Kundenanfragen und die damit verbundene Kommunikation mit der Online-Marketing-Agentur essenziell. Genau dies predigen wir all unseren Kunden, aber bekommen nur selten eine Rückmeldung.
Die besten Inhalte entstehen häufig aus echten Fragen. Was fragen Kunden im Erstgespräch? Was wird am Telefon immer wieder erklärt? Welche Missverständnisse tauchen im Verkauf auf? Welche Begriffe sind für Sie selbstverständlich, aber für Ihre Kunden nicht? Aus genau diesen Fragen entstehen starke Ratgeber, FAQ-Bereiche, Leistungsseiten und Blogartikel.
Neben der Beantwortung von Fragen kommen Definitionen oft auf Position Zero bei Google. Halten Sie die Definition kurz, knapp und präzise. Am besten schauen Sie sich dafür einige Definitionen in starken Quellen an und überlegen anschließend, wie Ihre eigene Definition verständlicher, aktueller und nützlicher werden kann. Die Definitionen für Online-Marketing und Affiliate-Marketing sind feste Bestandteile in den Schulungen von Burkhard Asmuth oder in dem Trainingsprogramm für unsere Praktikanten. Diese sind gute Beispiele für Definitionen, deren Länge und Stil eine Chance auf ein Google Snippet haben.
Untersuchen Sie mehrere Suchvarianten
Wenn Sie eine passende Frage gefunden haben, dann geben Sie diese in verschiedenen Varianten bei Google ein. Vielleicht finden Sie das angestrebte Snippet bei einer ähnlichen Formulierung und haben damit ein gutes Vorbild für Ihren Content. In dem Comic-Beispiel hat sich Burkhard Asmuth den englischen Artikel als Vorbild genommen. Dieser Artikel wurde übersetzt, aktualisiert, erweitert und mit eigenen internen Links versehen, um diesen optimal in den Comic-Blog zu integrieren.
Heute sollten Sie zusätzlich prüfen, welche weiteren Suchergebnis-Elemente auftauchen. Gibt es eine People-also-ask-Box? Gibt es ein Featured Snippet? Gibt es Videos? Gibt es Bilder? Gibt es Foren-Ergebnisse? Gibt es eine KI-Antwort? Diese Elemente zeigen, welches Format Google für die Suchintention erwartet.
Vergleichen Sie ähnliche Artikel
Nachdem das englischsprachige Vorbild abgearbeitet wurde, ging es mit der Recherche auf Deutsch weiter. In der Suchmaschinenoptimierung geht es immer um Mitbewerberanalysen. Wir haben uns die Top-10-Ergebnisse in den verschiedensten Keyword-Varianten zu dem Thema angesehen und den eigenen Artikel dementsprechend erweitert.
Eine gute Mitbewerberanalyse bedeutet nicht, dass Inhalte kopiert werden. Es geht darum, Lücken zu erkennen. Welche Fragen beantworten andere nicht? Wo ist die Struktur schlecht? Welche Liste ist unvollständig? Wo fehlen Beispiele? Wo ist der Text veraltet? Wo gibt es eine gute Antwort, aber keine klare Definition? Genau dort entstehen Chancen.
Für Kundenprojekte verbinden wir diese Recherche mit einer SEO-Strategie. Denn einzelne Artikel können funktionieren, aber richtig stark wird Content erst, wenn er in eine klare Seitenstruktur eingebunden ist.
Platzieren Sie den Artikel in einem relevanten Umfeld
Der Artikel sollte natürlich in seiner natürlichen Umgebung veröffentlicht werden. In unserem Fall gliederte sich der Comic-Artikel perfekt in die Struktur des Blogs ein, der seit Jahren die einzelnen Serien rezensiert hatte. Durch diese Basis waren viele sinnvolle interne Links möglich, sowohl eingehend als auch ausgehend. Da der Blog kaum werblich und mit nur wenigen Affiliate-Links versehen ist, erfreut sich dieser an dem Vertrauen von Google.
Dieser Punkt ist heute noch wichtiger geworden. Ein einzelner Artikel ohne Umfeld kann zwar kurzfristig funktionieren, aber ein sauberer Themenbereich ist stärker. Wenn eine Website mehrere gute Inhalte zu einem Thema hat, intern sinnvoll verlinkt und eine klare Expertise zeigt, entsteht mehr Vertrauen. Für Google, für Nutzer und für KI-Systeme.
Leider hat Netflix bis heute kein Partnerprogramm, denn das würde einem Comic-Blog bestimmt Einnahmen bescheren. Aber das ist ein anderes Thema für die Kategorie Affiliate-Marketing.
Aufbau eines Artikels, einer Unterseite oder Landingpage
Strukturieren Sie den Artikel sinnvoll
In unserem Google-Snippet handelte es sich vorwiegend um eine Liste, die auch richtig im Quelltext so angelegt wurde. Noch immer erreichen uns Texte, in denen Verfasser den Bindestrich und Leerzeichen nutzen, anstatt die Funktion einer richtigen Liste oder Aufzählung. Natürlich erhoffen wir uns als Online-Marketing-Agentur hohe Rankings mit diesem Artikel, denn hierbei handelt es sich um einen Ratgeber für die Position Zero bei Google.
Darum befinden Sie sich gerade in einem Artikel mit verschiedenen Schritten und aussagekräftigen Zwischenüberschriften. Mehrere sinnvolle Elemente wie Überschriften, Aufzählungen, Tabellen, Definitionen und Listen machen den Text für Leser und Google lesbarer und sorgen für ein positives Nutzererlebnis.
Dieser Aufbau hilft nicht nur für Featured Snippets. Er hilft auch für AI Overviews, ChatGPT, Copilot und andere Systeme, weil Inhalte dadurch einfacher zerlegt, verstanden und eingeordnet werden können. Eine gute Struktur ist also kein Design-Luxus, sondern ein SEO-Werkzeug.
Setzen Sie ein aussagekräftiges Bild ein
In unserem Fall hatten wir ein leicht verändertes Logo von Marvel eingesetzt, welches ein Grafik-Praktikant bereits vor vielen Jahren für den Blog erstellt hatte. Dieses Logo fiel natürlich in dem Snippet besonders auf, aber nicht jedes Snippet bei Google hat ein Bild.
Heute sollten Bilder zusätzlich sauber benannt, komprimiert und mit sinnvollen Alt-Texten versehen werden. Nicht jedes Bild braucht einen Roman als Beschreibung, aber jedes relevante Bild sollte verständlich eingebunden sein. Gerade bei Anleitungen, Vergleichen, Produkten und lokalen Leistungen können Bilder Vertrauen schaffen und den Inhalt leichter erfassbar machen.
Halten Sie den Content immer aktuell
Wenn es um Fortsetzungen, Aktualisierungen und vielleicht auch Änderungen bei Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien geht, dann halten Sie die Artikel immer aktuell. Fehlerhafte und unvollständige Listen schaffen es selten dauerhaft in gute Suchergebnisse. Als damals die zweite Staffel von Jessica Jones veröffentlicht wurde, hatte sich das Snippet nach der Aktualisierung im Blog innerhalb weniger Stunden aktualisiert.
Das ist bis heute eine der wichtigsten Lektionen. Erfolgreicher Content darf nicht liegen bleiben. Rankings, Featured Snippets und KI-Sichtbarkeit sind keine Pokale, die man einmal gewinnt und dann für immer ins Regal stellt. Inhalte müssen gepflegt werden. Besonders bei Themen wie Recht, Medizin, Technik, SEO, Social Media, Google-Updates oder KI kann ein alter Absatz den ganzen Artikel schwächen.
Schreiben Sie zuerst für Menschen
Dieser Punkt gehört heute zwingend ergänzt. Wer nur für Google schreibt, schreibt meistens an den Menschen vorbei. Ein guter Text beantwortet die Frage schnell, erklärt danach die Hintergründe und führt den Leser sinnvoll weiter. Genau diese Mischung ist stark.
Für SEO-Copywriting bedeutet das: Eine Antwort darf kurz sein, aber der Artikel darf trotzdem Tiefe haben. Die kurze Definition holt das Snippet. Die gute Erklärung holt Vertrauen. Die interne Verlinkung führt zur passenden Leistung. Und eine klare Handlungsaufforderung macht aus einem Leser vielleicht einen Kunden.
Checkliste für Position Zero, Featured Snippets und KI-Antworten
- Eine echte Frage recherchieren, die potenzielle Kunden wirklich stellen.
- Die Suchintention prüfen: Will der Nutzer eine Definition, Liste, Anleitung, Tabelle oder Entscheidungshilfe?
- Eine kurze, klare Definition direkt unter der passenden Überschrift anbieten.
- Listen und Aufzählungen als echte HTML-Listen auszeichnen, nicht mit Bindestrichen nachbauen.
- Tabellen nutzen, wenn Vergleiche oder Reihenfolgen dadurch verständlicher werden.
- Die besten Mitbewerber analysieren und inhaltliche Lücken schließen.
- Den Artikel in ein relevantes Themenumfeld einbauen.
- Interne Links auf passende Leistungsseiten und vertiefende Ratgeber setzen.
- Bilder sinnvoll einsetzen, komprimieren und verständlich beschreiben.
- Strukturierte Daten prüfen, wenn sie zum Inhalt passen.
- Die Seite technisch sauber halten, schnell laden lassen und mobil gut nutzbar machen.
- Inhalte regelmäßig aktualisieren, vor allem bei dynamischen Themen.
- Antworten nicht künstlich aufblasen, sondern erst klar antworten und danach erklären.
- Google Search Console und Analytics regelmäßig auswerten.
- Keine Garantie auf Position Zero versprechen, sondern Chancen verbessern.
Tools für Position Zero und moderne SEO-Analyse
Wir bekommen bei manchen Empfehlungen nur dann eine kleine Provision, wenn Sie auf Links klicken und sich ein Tool anschaffen. Viel wichtiger als die Tools ist aber die Arbeitsweise dahinter. Ein Tool kann gute Fragen finden, aber es schreibt nicht automatisch die beste Antwort.
Google Trends
Für die Recherche nach passendem Content für ein Google Snippet eignet sich Google Trends. Hier erfahren Sie, wie sich das Interesse an Themen entwickelt und ob es saisonale Schwankungen gibt. Für aktuelle Themen, Produkte, Serien, Events und gesellschaftliche Entwicklungen kann Google Trends sehr hilfreich sein.
Google Search Console
Die Google Search Console ist weiterhin eines der meistunterschätzten SEO-Tools. Gerade beim Kampf um Platz 1, Featured Snippets und starke Antwortformate erhalten wir hier Daten über das Suchverhalten der Interessenten. Sie sehen, mit welchen Suchanfragen Ihre Seiten Impressionen bekommen, wo Klicks fehlen und welche Inhalte bereits kurz vor guten Positionen stehen.
Aus diesen Daten entstehen oft die besten Aktualisierungen. Wenn eine Seite für eine Frage bereits sichtbar ist, aber noch nicht gut genug klickt, kann eine bessere Überschrift, eine stärkere Einleitung oder eine klarere Antwort den Unterschied machen.
Google Analytics
Um plötzliche Boosts in den Besucherzahlen mitzubekommen, ist die regelmäßige Analyse mit Google Analytics sinnvoll und zielführend. Wenn der plötzliche Ansturm auf Ihre Webseite da ist, dann haben Sie nicht jedes Keyword für eine potenzielle Position Zero bei Google im Blick, sondern müssen nach Einsicht der Tabellen dem auf die Spur gehen.
Allgemein sollten erfolgreiche Zielseiten regelmäßig optimiert und beobachtet werden. Die am häufigsten aufgerufene Zielseite ist meistens die Startseite, doch Sie sollten natürlich für Ihre einzelnen Produkte und Dienstleistungen mit bestimmten Keywords effektive Zielseiten gestalten.
SISTRIX, Semrush, Ahrefs und ähnliche SEO-Tools
Früher haben wir in diesem Artikel Searchmetrics genannt. Das war zu dieser Zeit absolut passend. Heute würden wir allgemeiner von professionellen SEO-Tools sprechen. Dazu zählen zum Beispiel SISTRIX, Semrush, Ahrefs oder ähnliche Werkzeuge. Entscheidend ist, dass Sie Rankings, Wettbewerber, Keywords, SERP-Features und Content-Lücken sauber analysieren können.
Mit solchen Tools lassen sich Top-10-Rankings der Wettbewerber anschauen, neue Ideen ableiten und bestehende Inhalte optimieren. Das Tool ersetzt aber nicht die redaktionelle Entscheidung. Am Ende muss ein Mensch bewerten, welche Antwort wirklich hilfreich ist.
Der optimale Artikelplatz
Mit dem richtigen Banner in der Sidebar, einem passenden Link oder der Erwähnung Ihres Unternehmens muss ein Artikel nicht immer direkt auf der Webseite des Unternehmens stehen. Er kann auch in einem sauberen und professionell geführten Blog erscheinen. Sprechen Sie uns dazu gerne an, denn wir erarbeiten mit Ihnen gerne eine Strategie für starke Inhalte, auch wenn wir als erfahrene SEO-Agentur leider keine Position Zero garantieren können.
Am Ende haben Sie im besten Fall einen lesenswerten Artikel über Ihre Produkte und Dienstleistungen auf einer sauberen und seriösen Seite stehen. Noch besser ist es allerdings, wenn Ihre eigene Website langfristig selbst diese Autorität aufbaut.
Wissen über Affiliate-Marketing
Wenn Sie keine eigenen Produkte oder Dienstleistungen vertreiben, dann ist Affiliate-Marketing vielleicht interessant für Sie. Mit den richtigen Partnerprogrammen lassen sich mit Beiträgen Einnahmen erzielen. Mit 200 bis 300 täglichen Besuchern lässt sich Geld verdienen, wenn sich der Content für den Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen eignet.
Für Unternehmenswebsites ist der Gedanke aber ein anderer. Dort geht es nicht zwingend um Affiliate-Einnahmen, sondern um Anfragen, Terminbuchungen, Bewerbungen, Verkäufe oder Beratungsgespräche. Deshalb sollte jeder starke Artikel eine klare Verbindung zum Geschäftsmodell haben.
Position Zero als Teil der SEO-Strategie
Unser Anspruch ist es, dass unsere Kunden bei Google weit oben stehen und die Webseiten optimal verkaufen. Dabei sollte es schon unser Anspruch als Suchmaschinenoptimierer sein, dass unsere Inhalte für ein Featured Snippet von Google in Betracht gezogen werden. Natürlich gibt es keine Garantien, aber wenn wir all die oben genannten Punkte auch bei Ihren Inhalten anwenden, dann werden Sie mehr qualifizierte Chancen auf Sichtbarkeit haben.
Anders als bei einmaligen Kampagnen kann ein guter Artikel eine langfristige Quelle für qualifizierten Traffic schaffen. Es kann aber auch jederzeit enden, denn ein Snippet kann entfernt oder ersetzt werden. Wir können Ihnen die Position Null bei Google nicht versprechen, doch wir können Ihnen hochwertigen und effektiven Content erstellen, optimieren und strategisch einordnen.
Heute gehört dazu nicht nur der Blick auf klassische Rankings. Wir prüfen auch, ob Inhalte für KI-Antworten geeignet sind, ob die interne Verlinkung stark genug ist und ob wichtige Leistungen auf Ihrer Website eindeutig erklärt werden. Besonders bei Webdesign, SEO und Content muss die Struktur stimmen. Eine schöne Seite ohne verständliche Inhalte ist genauso schwach wie ein guter Text, der technisch schlecht eingebunden ist.
Position Zero und Leistungsseiten
Viele Unternehmen denken bei Position Zero zuerst an Blogartikel. Das ist verständlich, aber nicht vollständig. Auch Leistungsseiten können klare Antworten liefern. Eine Seite über eine Dienstleistung sollte nicht nur verkaufen, sondern auch Fragen beantworten. Was ist die Leistung? Für wen ist sie geeignet? Was kostet sie ungefähr? Wie läuft die Zusammenarbeit ab? Welche Probleme werden gelöst?
Wenn eine Leistungsseite diese Fragen sauber beantwortet, kann sie nicht nur besser ranken, sondern auch mehr Vertrauen schaffen. Genau deshalb verbinden wir bei Contunda SEO, Copywriting, GEO und Webdesign miteinander.
Eine Position-Zero-Strategie sollte deshalb nicht nur aus einem einzelnen Artikel bestehen. Sie sollte aus einer starken Website-Struktur bestehen, in der Ratgeber, FAQ, Leistungsseiten, Referenzen und Kontaktmöglichkeiten sinnvoll zusammenspielen.
Historischer Teil: Was sich seit dem alten Artikel verändert hat
Der ursprüngliche Artikel entstand in einer Zeit, in der Featured Snippets noch deutlich stärker als neues SEO-Ziel wahrgenommen wurden. Das war richtig und wichtig. Damals war Position Zero für viele Suchmaschinenoptimierer ein Aha-Moment, weil Google plötzlich nicht mehr nur zehn blaue Links ausspielte, sondern eine konkrete Antwort über die Suchergebnisse stellte.
Heute ist Position Zero kein neues Phänomen mehr, sondern ein Baustein in einer stark veränderten Suche. Google zeigt weiterhin Featured Snippets, aber zusätzlich gibt es KI-Antworten, mehr visuelle Elemente, mehr direkte Antworten und deutlich mehr Konkurrenz um Aufmerksamkeit auf der Suchergebnisseite.
Auch die Tool-Landschaft hat sich verändert. Searchmetrics war damals ein starkes Tool und im Artikel absolut passend. Heute arbeiten viele SEO-Teams zusätzlich oder alternativ mit SISTRIX, Semrush, Ahrefs, Screaming Frog, Google Search Console, Looker Studio und weiteren Werkzeugen. Die Grundidee bleibt aber gleich: Erst analysieren, dann schreiben, dann messen, dann aktualisieren.
Der alte Gedanke bleibt also stehen, aber er wird erweitert: Position Zero ist nicht verschwunden. Sie ist nur nicht mehr das einzige große Ziel.
Online-Kurs über Position Zero bei Google
Unser Geschäftsführer Burkhard Asmuth stellte in einem Udemy-Kurs mehrere Position-Zero-Errungenschaften vor und erklärte die Gemeinsamkeiten und Unterschiede. In dem Kurs ging es nicht um eine Garantie für Position Zero, sondern um Beispiele, die zeigen, warum bestimmte Inhalte von Google bevorzugt hervorgehoben wurden.
- Was ist die Position Zero bei Google?
- So werden Keywords beherrscht
- Die Chancen auf ein Featured Snippet
- Recherchieren Sie eine häufig gestellte Frage
- Untersuchen Sie mehrere Suchvarianten
- Vergleichen Sie ähnliche Artikel
- Platzieren Sie den Artikel in einem relevanten Umfeld
- Strukturieren Sie den Artikel sinnvoll
- Setzen Sie ein aussagekräftiges Bild ein
- Halten Sie den Content immer aktuell
- Nutzen Sie Google Trends, Google Analytics und Google Search Console
- Verstehen Sie Position Zero als Teil der SEO-Strategie
Aus heutiger Sicht müsste dieser Kurs um AI Overviews, GEO, strukturierte Inhalte, interne Verlinkung und KI-Sichtbarkeit ergänzt werden. Genau daran sieht man schön, wie schnell sich Online-Marketing verändert. Was damals modern war, ist heute nicht falsch, aber eben nicht mehr vollständig.
Fazit: Die beste Antwort gewinnt häufiger
Position Zero war lange das neue SEO-Ziel. Heute ist es ein wichtiges Ziel unter mehreren. Featured Snippets können weiterhin enorme Sichtbarkeit bringen. Gleichzeitig verändern AI Overviews, KI-Suche und neue Suchergebnis-Elemente die Art, wie Menschen Informationen finden.
Die wichtigste Regel bleibt aber erstaunlich stabil: Liefern Sie die beste Antwort. Nicht die längste. Nicht die lauteste. Nicht die mit den meisten Keywords. Sondern die Antwort, die klar, hilfreich, aktuell und gut eingebunden ist.
Wenn Sie Ihre Inhalte für Google, Featured Snippets und KI-Antworten verbessern möchten, unterstützen wir Sie gerne. Die Contunda GmbH hilft Ihnen bei SEO, GEO, Copywriting und Webdesign.
Wenn Sie wissen möchten, welche Inhalte auf Ihrer Website bereits Chancen haben, nutzen Sie gerne unseren Gratis SEO Check oder kontaktieren Sie uns direkt.
Häufige Fragen zu Position Zero
Was bedeutet Position Zero?
Position Zero bezeichnet ein hervorgehobenes Suchergebnis, das oberhalb der klassischen organischen Ergebnisse erscheint. Häufig handelt es sich um eine kurze Antwort, eine Liste, eine Tabelle oder eine Definition, die Google aus einer Website zieht.
Kann man Position Zero garantieren?
Nein. Google entscheidet selbst, ob eine Seite als Featured Snippet angezeigt wird. Eine Garantie gibt es nicht. Gute Struktur, klare Antworten, relevante Inhalte und technische Sauberkeit können die Chancen aber verbessern.
Ist Position Zero heute noch wichtig?
Ja, aber Position Zero ist nicht mehr das einzige Ziel. Featured Snippets bleiben wertvoll, gleichzeitig gewinnen AI Overviews, KI-Antworten, People-also-ask-Boxen und andere Suchergebnis-Elemente an Bedeutung.
Was ist der Unterschied zwischen Featured Snippet und AI Overview?
Ein Featured Snippet zeigt meist einen Ausschnitt aus einer einzelnen Website. Eine AI Overview kann Informationen aus mehreren Quellen zusammenfassen und als KI-generierte Antwort darstellen. Für beide gilt: Klare, hilfreiche und gut strukturierte Inhalte haben bessere Chancen, sichtbar zu werden.
Welche Inhalte eignen sich besonders für Featured Snippets?
Besonders geeignet sind Definitionen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Listen, Tabellen, Vergleiche und direkte Antworten auf häufige Fragen. Wichtig ist, dass die Antwort schnell verständlich und sauber im HTML ausgezeichnet ist.
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