Vine – Kurz, prägnant, kreativ!

Vine im Google Playstore

Neben Facebook, Twitter und Instagram macht jetzt auch Vine, eine App zur Produktion und Bearbeitung von kurzen Videos, die Welt der sozialen Medien unsicher. Vine (kurz für Video Network) wurde im Oktober 2012 von Twitter übernommen und Anfang 2013 auf den Markt gebracht. Mit Vine können Videos von maximal 6 Sekunden erstellt werden. Wie bei Twitter liegt also auch hier die Würze in der Kürze. Die Erfolgsgeschichte von Twitter hat bereits deutlich gezeigt, dass die Beschränkung auf 140 Zeichen für einen Beitrag („Tweet“) keinesfalls ein K.O. Kriterium ist.

Die Einschränkung sorgt vielmehr für eine Konzentration auf das Wesentliche und regt die Kreativität der Nutzer an. So werden nicht nur aktuelle Nachrichten via Twitter verbreitet, sondern sogar kleine Geschichten erzählt. Genauso verhält es sich auch mit Vine. Viele standen der App, auf Grund der zeitlichen Beschränkung von maximal 6 Sekunden, zunächst skeptisch gegenüber. Doch es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass die Zweifler die Rechnung ohne die Kreativität der Nutzer gemacht hatten. Ganz nach dem Motto „Not macht erfinderisch“, wurden die 6 Sekunden bestmöglich genutzt und es entstanden auch hier unter Anderem kleine Geschichten.

6 Sekunden Endlosschleife

Mit der Zeit wurden auch immer mehr Filmemacher auf das Programm aufmerksam. Vine bietet die Möglichkeit die 6 Sekunden entweder am Stück, oder nacheinander aufzunehmen, was den Schnitt ersetzt. Die Videos fangen sofort wieder von vorne an, sobald sie vorbei sind („Loop“). Um ein Video hochladen und teilen zu können, muss man sich, wie bei allen anderen Plattformen auch, ein Profil anlegen. Wie bei Twitter kann man auch bei Vine anderen Nutzern folgen, deren Videos „liken“ und seine eigenen Beiträge mit Hashtags versehen. Die Vielfältige Nutzungsmöglichkeit der Vines macht die App zu einem Must-have für alle, die bereits auf Facebook, Twitter oder ähnlichen Plattformen unterwegs sind. Die besten Vines werden sogar beim Tribeca Filmfestival in New York gekürt. Die Videos entwickeln sich also so langsam zu einer eigenen Kunstform. Kunst, die für jeden zugänglich ist und die jeder auf seine Art interpretieren und umsetzen kann.

Vine in Amerika ein großer Trend

Große Marken wie Coca Cola haben Vine längst als Medium zur Verbreitung ihrer Botschaft erkannt. In kleinen Freestyles zeigt Vine-Zauberer Zach King tolle Tricks mit und um Coca Cola. Zach King hat bereits haufenweise Vine-Videos produziert und erfreut sich einer großen Anhängerschaft. Das Video zeigt Zach King und eine Zusammenstellung seiner besten Vine-Videos. Einige Sachen sind sehr spektakulär.

Mittlerweile haben viele Apps, wie zum Beispiel Facebook und Twitter nachgezogen, denn das Medium „Video“ ist einfach extrem wichtig, um viele Menschen zu erreichen. Das bewegte Bild wird immer wichtiger, so dass auch die App „Snapchat“ so richtig durchstartet.

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