Ich habe das Sports Sum­mit „Whats­Goal“ in Düs­sel­dorf besucht und habe einen span­nen­den Tag mit vie­len inter­es­san­ten Vor­trä­gen erle­ben dür­fen. Mit vie­len Ideen, Inspi­ra­tio­nen und Gedan­ken habe ich das Event ver­las­sen. Nun wer­de ich eini­ge Gedan­ken und Impul­se hier fest­hal­ten, denn auch in mei­ner Funk­ti­on in der Agen­tur habe ich eini­ges mit­ge­nom­men. Das The­ma der Ver­an­stal­tung war die Digi­ta­li­sie­rung im Sport und dazu haben beein­dru­cken­de Gäs­te auf der Büh­ne gespro­chen. Eini­ge Red­ner muss ich hier erwäh­nen und deren Erzäh­lun­gen in unse­re täg­li­che Arbeit ein­ord­nen. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich beim Tulip Inn Düs­sel­dorf Are­na für die Einladung.

Stefan Mennerich vom FC Bayern München

Der ers­te Kra­cher kam direkt vom FC Bay­ern Mün­chen. Ste­fan Men­ne­rich trägt den Titel „Direk­tor Medi­en, Digi­tal und Kom­mu­ni­ka­ti­on“ und prä­sen­tier­te ein­drucks­voll die Arbeit von über 180 Mit­ar­bei­tern in die­sen Berei­chen. Mehr als 100 Kanä­le bespielt der FC Bay­ern bei einer Pres­se­mit­tei­lung, pro­du­ziert in vie­len Spra­chen den Con­tent, steu­er die Inhal­te über ver­schie­de­ne Redak­tio­nen und bear­bei­tet jede Form von Inhalt. Der Weg vom FC Bay­ern Mün­chen durch das Inter­net ließ kei­ne Platt­form und kein Expe­ri­ment aus, so dass natür­lich auch die neu­en Platt­for­men, wie Tik­Tok, pro­fes­sio­nell bespielt wer­den müssen.

Die Prä­sen­ta­ti­on mit dem Titel „Tra­di­ti­on und Trans­for­ma­ti­on. Ein Fuß­ball­ver­ein im digi­ta­len Wan­del.“ hat­te auf mich eine gro­ße Strahl­kraft, denn wie häu­fig müs­sen wir Kun­den davon über­zeu­gen, dass oft Face­book und Insta­gram nicht aus­rei­chen, weil die rele­van­te Ziel­grup­pe eigent­lich auf einem ande­ren Kanal unter­wegs ist. Natür­lich muss eine inter­na­tio­nal erfolg­rei­che Mar­ke jeden Kanal mit­neh­men, denn die Ziel­grup­pe des FC Bay­ern Mün­chen geht durch alle Alters­klas­sen und kennt auch kei­ne Gren­zen. Eine Gra­fik zeig­te den Weg einer ein­zi­gen Pres­se­mit­tei­lung und allein die Viel­zahl an Mel­dun­gen in Form von Vide­os, Gra­fi­ken, Tex­ten und Bil­dern in ver­schie­de­nen For­ma­ten und Spra­chen ist eine enor­me Arbeit.

Deutscher Handballbund (DHB)

Seit der Zusam­men­ar­beit mit dem Unter­neh­mens­be­ra­ter Wulf-Hin­­nerk Vauk habe ich viel über Wer­te nach­den­ken müs­sen. Der Vor­stand Mar­ke­ting und Kom­mu­ni­ka­ti­on Tho­mas Zim­mer­mann sprach über die Erschaf­fung der Mar­ke „Hand­ball“ und zeig­te auf, dass am Anfang die Defi­ni­ti­on der Wer­te stand. Hier­bei geht es um genau die Grün­de, wel­che Zuschau­er über­zeu­gen sol­len sich ein Hand­ball­spiel im Sta­di­on anzu­schau­en. Ich habe direkt die­se Wer­te in unse­rem Ver­ein „Tus­em Essen“ wie­der­ge­fun­den und schick­te ein Bild von einer Gra­fik direkt an einen der Spie­ler. In der Prä­sen­ta­ti­on wur­den fol­gen­de Wer­te für den Hand­ball dargestellt:

    • authen­tisch
    • fan­nah
    • fami­li­är
    • hart aber fair
    • respekt­voll
    • non stop action

Die­se Wer­te kann ich als Han­d­­ball-Fan nur bestä­ti­gen, aber den­noch zei­gen die Über­le­gun­gen des DHB auch, dass auch über die­sen Weg eine Bestim­mung der Ziel­grup­pe erfol­gen muss. Oft schei­tern unse­re Social Media-Vor­­­schlä­­ge an sub­jek­ti­ven Befind­lich­kei­ten. Eine objek­ti­ve Betrach­tung die­ser Vor­schlä­ge fin­det manch­mal nicht statt, weil eben kei­ne Wer­te und Ziel­grup­pen vor­lie­gen, an denen ein sol­cher Vor­schlag gemes­sen wer­den muss.

E‑Sport als Werbeplatz für Employer Branding

Da bin ich täg­lich mehr als acht Stun­den im Inter­net unter­wegs, aber der E‑Sport ist eigent­lich völ­lig an mir vor­bei­ge­gan­gen. Alex­an­der Mül­ler, Geschäfts­füh­rer von SK Gaming aus Köln, erzähl­te von den Mög­lich­kei­ten der Ver­mark­tung im E‑Sport und zeig­te dem beein­druck­ten Publi­kum krea­ti­ve Bei­spie­le von Mer­ce­des und der DHL. Unter­neh­men buchen Wer­be­plät­ze im E‑Sport, um sich als Arbeit­ge­ber und als Aus­bil­dungs­be­trieb die­ser Ziel­grup­pe vor­zu­stel­len. Employ­er Bran­ding ist auch eini­gen Kun­den von uns mitt­ler­wei­le als der Ver­kauf ihrer Pro­duk­te und

Dienst­leis­tun­gen. Mit die­sem Wis­sen von Whats­Goal wer­den wir uns der Sache in den nächs­ten Wochen auch mal annehmen.

DHL-Werbespot

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Mercedes und E‑Sport

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FREDI BOBIC UND EINTRACHT FRANKFURT

Fre­di Bobic ließ in sei­nem Vor­trag die Zah­len spre­chen und prä­sen­tier­te den Zuwachs von Ein­tracht Frank­furt als Kon­se­quenz der ful­mi­nan­ten Sai­son 2018/2019. Ein­tracht Frank­furt sorg­te gemein­sam mit den Fans für ein Spek­ta­kel in der Euro­pa League. Die Augen der gesam­ten Fuß­ball­welt schau­te bei den Spie­len auf Frank­furt und dies ließ die Social Media-Kanä­­le ordent­lich wach­sen. Durch impo­san­te Cho­reo­gra­phien in den Sta­di­en bekam der Ver­ein viel Auf­merk­sam­keit und ins­ge­samt fes­tig­te der Ver­ein somit sei­ne Mar­ke. Durch den Erfolg, den durch Social Media trans­por­tier­ten Spaß und mit den beein­dru­cken­den Fans im Nacken wer­den auch Trans­fers in der nächs­ten Trans­fer­pe­ri­ode ein­fa­cher, denn mit den Bil­dern hat der Ver­ein ein ech­tes Ass im Ärmel. Auf den Kanä­len Face­book, Insta­gram, Twit­ter, You­Tube und Lin­kedIn leg­te Ein­tracht Frank­furt ordent­lich zu. Im Ver­gleich mit den ande­ren Bun­des­li­gis­ten liegt der Ver­ein auf den 2.–5. Plätzen.

Cho­reo beim Spiel gegen Lazio Rom

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Andreas Cüppers von Borussia Mönchengladbach

Bei Borus­sia Mön­chen­glad­bach wur­de ein „Digi­tal Cir­cle“ gegrün­det, um die digi­ta­len The­men anzu­ge­hen. Hier­bei geht es um die Zusam­men­ar­beit mit reich­wei­ten­star­ken Fans, wie zum Bei­spiel Influ­en­cer und Unter­neh­mer. Joko Win­ter­scheidt ist zum Bei­spiel ein Mit­glied im „Digi­tal Cir­cle“ und berich­te­te davon bereits in sei­nem Pod­cast „Alle Wege füh­ren nach Ruhm“. Ins­ge­samt 27 exter­ne Ange­bo­te und sechs inter­ne Pro­zes­se beinhal­ten die Agen­da die­ser digi­ta­len Themen.

Hier die The­men, denen sich ein moder­ner Fuß­ball­ver­ein aktu­ell stel­len muss. Lei­der feh­len drei The­men, weil der Red­ner vor die­sen drei The­men auf mei­nem Bild steht. Viel­leicht bekom­me ich die­se noch nachgereicht.

  • WLAN im Stadion
  • Mobi­le Payment
  • Digi­tal Signage
  • Mobi­le Ticketing
  • Mobi­le Services
  • Mobi­li­tät
  • Ser­­vice-Kom­­mu­­ni­­ka­­ti­on
  • Online-Ticket-Shop
  • Web­sei­te
  • Mobi­le App
  • Online-Shop
  • Video-Plat­t­­form
  • Social Media
  • Ticket-Zwei­t­­markt
  • SEO
  • Data Wareh­ouse
  • Ana­ly­tics
  • CRM
  • Sin­g­le-Sign-On
  • Online-Mar­­ke­­ting
  • Loyal­­ty-Pro­­­gramm
  • Pre­dic­ti­ve Analytics
  • E‑Sports
  • Start-up-Koope­ra­­ti­o­­nen
  • Events
  • Voice/Audio
  • Block­chain
  • DAM
  • Inter­ne Kommunikation
  • Besu­cher­re­gis­trie­rung

 

 

 

 

 

 

 

Das sind wirk­lich vie­le The­men. Ich fin­de die Idee „Digi­tal Cir­cle“ her­vor­ra­gend, denn digi­ta­le Exper­ti­se wird in den eige­nen Rei­hen der Fans gesucht, gebün­delt und dann an den ver­schie­de­nen Bau­stel­len der Digi­ta­li­sie­rung gear­bei­tet. Ein tol­les Kon­zept, wel­ches ich mit Span­nung beglei­ten werde.

Ruth Hofmann und Riccardo Basile

Auf Insta­gram habe ich die Spor­­t1-Mode­ra­­to­­rin Ruth Hof­mann und den Sky Sport-Mode­ra­­tor Ric­car­do Basi­le für ihre Mode­ra­ti­on bereits gra­tu­liert, doch eigent­lich hät­te mein Dank in eine ganz ande­re Rich­tung gehen müs­sen. Fuß­ball erreicht jede Woche ein gro­ßes Mil­lio­nen­pu­bli­kum und die­se bei­de Mode­ra­to­ren haben das Social Media in ihre TV-Sen­­dun­­­gen geholt. Mit den ver­schie­de­nen Rubri­ken bei Sky Bun­des­li­ga und dem Dop­pel­pass auf Sport1 brin­gen die bei­den den Men­schen in Deutsch­land das Social Media näher. Für unse­re Arbeit ist die Inte­gra­ti­on von Social Media in die­ses Mas­sen­me­di­um noch immer ein wich­ti­ger Bau­stein, denn erst dann erken­nen Unter­neh­mer den Stel­len­wert die­ser Kanä­le. Mit den bei­den Mode­ra­to­ren hat Whats­Goal die per­fek­ten Reprä­sen­tan­ten für die­ses The­ma engagiert.

Darum fand ich die Veranstaltung so interessant

Seit der Grün­dung im Jahr 2012 hat­ten wir viel Kon­takt zu Sport­ver­ei­nen. Nicht jede Zusam­men­ar­beit ist für uns posi­tiv gelau­fen, aber das Inter­es­se für und mit einen Sport­ver­ein arbei­ten zu dür­fen ist noch immer vor­han­den. Bei Whats­Goal wur­de in mir das Inter­es­se wie­der geweckt und gleich­zei­tig hat der Ein­blick in die Digi­ta­li­sie­rung beim FC Bay­ern Mün­chen gezeigt, wie lang der Weg für klei­ne­re Ver­ei­ne noch ist, um auf die­ses Niveau zu kom­men. Auf der glei­chen Ver­an­stal­tung stellt der FC Bay­ern Mün­chen sei­ne beein­dru­cken­de Infra­struk­tur im digi­ta­len Bereich vor und der Liga-Kon­­kur­­rent aus Glad­bach erzählt von der Pla­nungs­pha­se und dem ers­ten Tref­fen des neu­en Kom­pe­tenz­teams. Die Unter­schie­de sind gewaltig.

Gera­de bei klei­ne­ren Ver­ei­nen bleibt die Digi­ta­li­sie­rung oft auf der Stre­cke, weil nicht nur die finan­zi­el­len Mit­tel feh­len, son­dern vor allem die Res­sour­cen. Dazu haben wir schlech­te Erfah­run­gen mit inter­nen Struk­tu­ren gemacht, die Angst vor exter­ner Hil­fe hat­ten. Ein wei­te­res Pro­blem sehe ich seit Jah­ren bei der Akqui­se von Spon­so­ren, denn da feh­len oft die krea­ti­ven Ein­fäl­le oder es fällt den Ver­ant­wort­li­chen schwer sich am Ende um die Spon­so­ren ange­mes­sen zu küm­mern. Uns wur­den schon oft span­nen­de Spon­­so­­ren-Kon­­ze­p­­te vor­ge­schla­gen, die auf dem Papier wirk­lich super klan­gen, aber am Ende gar nicht oder nicht im vol­len Maß umge­setzt wurden.

Mein Fazit ist, dass ich ger­ne bei der Whats­Goal 2020 dabei sein werde.