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Internetmarketing für Hotels

Ich habe bei der Buchung eines Hotels schon schlechte Erfahrungen gemacht. Auf der Suche nach einem romantischen Wochenend-Arrangement bin ich auf eine Vielzahl von schlechten Internetauftritten gestoßen. Viele Seiten sind sehr alt und sprechen mich nicht an. Die Bilder wirken verstaubt und wirken nicht einladend. Auch wenn ich auf den ersten Blick nicht die eigentliche Zielgruppe gewisser Urlaubsgegenden bin, wäre es doch fatal auf diese neue Zielgruppe nicht einzugehen. Ich kenne viele junge Paare die für ein Wochenende in romantische Hotels fahren.

Ich habe mein letztes Wochenende auf einem Portal gebucht und habe mich dort an die aktuellen Empfehlungen gehalten. Die Webseite war so alt, so dass mich meine Ankunft positiv überraschte. Letzte Sanierungen und Renovierungen waren auf der Webseite nicht zu erkennen und wir erlebten ein wunderschönes Wochenende.

Folgende Fehler sollten Internetauftritte von Hotels vermeiden:

1. Veralteter Eindruck

Eine ungepflegte Internetseite zieht das gesamte Hotel hinunter, denn neben dem wichtigen Empfehlungsmarketing auf entsprechenden Hotel-Portalen werden solche Hotels gerne über Google gesucht. Haben Sie nun einen potenziellen Urlauber auf ihre Internetpräsenz gelockt, aber zeigen sich dort nicht von der besten Seite, dann wird er bei Ihnen auch kein Zimmer buchen. Jede Direktbuchung erspart Ihnen die Gebühr auf einem der Portale.

2. Online-Buchung

Bei der Online-Buchung habe ich es bereits erlebt, dass die Software/das Plugin nach dem Klick auf dem Bestätigungsknopf abgestürzt ist. Ein Anruf bei dem Hotel ergab die Auskunft, dass die Internetseite seit längerem nicht mehr gewartet wurde. Somit fiel das Hotel für mich raus, denn ich wusste ab dem Zeitpunkt nicht mehr was aktuell war und was nicht. Eine Buchung muss Spaß machen, was bedeutet dass der Vorgang schnell und einfach über die Bühne gebracht werden muss.

3. Fehlende Preise

Die Preise dürfen bei einer Online-Buchung nicht erst beim letzten Schritt auftauchen. Gerade die Arrangements, die meisten aus der Anzahl der Übernachtungen, spezielle Menüs oder Varianten des Abendessen und spezielle romantische Überraschungen bestehen, müssen klar mit Preisen versehen werden. Lieber unter der ausführlichen Arrangement-Beschreibung den „Buchen“-Knopf einbauen, um dem Interessenten auch dort den Weg zu vereinfachen.

4. Mit den Saisons spielen

Eine Webseite wird nur durch AktualisierungeHotelzimmerWo sind die Bilder-Galerien oder Videos aus den vergangenen Jahren? Ein Bild von dem wunderschönen Feuerwerk zum Beispiel belebt das Angebot, wenn in der Beschreibung die Rede von einer „traditionellen Silvesternacht“ ist.

5. Fehlende Social Media Kanäle

Gerade Facebook bietet Ihnen kostenlose Features, die für ein Hotel sehr wichtig werden können. Viele Menschen markieren sich bei Facebook an besonderen Orten. Mit einer kostenlosen Facebook-Seite des Hotels können Sie diese „Markierungen“ für sich nutzen. Alle Freunde eines Gastes werden diese Markierung sehen. Ist dieser Ort die Facebook-Seite Ihres Hotels, dann können sich die Freunde direkt informieren. Gleichzeitig können Sie jeden „Fan“ der Seite mit aktuellen Angeboten und Informationen versorgen. Dazu zählen nicht nur die Angebote Ihres Hauses, sondern Veranstaltungen und Feste in der näheren Umgebung.

3 Kommentare
  1. Peter
    Peter says:

    Das ist natürlich schade, wenn die schönsten Hotels es versäumen, sich richtig im Internet zu präsentieren und ihnen dadurch potentielle Kunden verloren gehen, die dann lieber zum Mitbewerber mit einer attraktiven Internetseite gehen. Ich denke auch dass die meisten Hotels mittlerweile über Google und nicht mehr über ein Reisebüro gesucht werden. Dieser Trend sollte auf keinen Fall ignoriert werden.

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  2. Nina Finn
    Nina Finn says:

    Da stimme ich voll zu. Zu erst suchte ich bei meinem letzten Südtirol Urlaub im Internet nach einer Unterkunft. Und genau die Punkte die hier angesprochen werden (fehlende Preise usw.) führen bei mir dazu, dass ich die Seite schließe, obwohl das Hotel vielleicht sogar gut gewesen wäre. Ich glaube, dass es noch ein langer Prozess ist, bis sich Online-Marketing vollständig durchgesetzt hat und bis dahin haben eben nur diejenigen einen Vorteil, die sich aktiv darum kümmern.

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    • Burkhard Asmuth
      Burkhard Asmuth says:

      Sagte die „Nina Finn“ und setzt erfolgreich einen Backlink auf die Webseite von einem Hotel in Südtirol. Aber immerhin wurde hier anständig der Artikel gelesen, darauf Bezug genommen und dann der Link gesetzt. Wir hätten es auch durchgelassen, wenn gesagt worden wäre: „Schaut mal hier, ich mache erfolgreich Online Marketing für ein Hotel in Südtirol.“

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