In den vergangenen Monaten ist mir in Gesprächen mit Kunden etwas aufgefallen, das vor kurzer Zeit noch eher Ausnahme als Regel war: Aufträge entstehen, weil jemand nicht bei Google gesucht hat, sondern bei ChatGPT. Gleichzeitig bekommen wir bei Contunda immer häufiger Anfragen, weil Unternehmen ihre erste Recherche bereits mit ChatGPT machen und dabei auf unsere Inhalte, Leistungen und  Referenzen oder Website stoßen.

Hier ein Beispiel: Ich wurde von einem Unternehmer angerufen und direkt nach meiner Expertise in der Immobilienbranche befragt, denn ChatGPT habe die Contunda GmbH als professionelle Online-Marketing-Agentur für Immobilienmakler empfohlen. Diese Vorahnung lässt sich mit Blick auf die Geschichte von Contunda schnell erklären, denn neben den online einsehbaren Referenzen aus dieser Branche, erzählen wir stets innerhalb unserer Gründungsgeschichte, dass unsere Reise damals mit einem Immobilienmakler begonnen hat.

Genau diese Entwicklung ist die Motivation für diesen Artikel. Wir optimieren Websites und Online-Shops seit Jahren so, dass sie nicht nur irgendwie „auffindbar“, sondern auch verständlich, eindeutig und vertrauenswürdig sind. Was sich gerade verändert, ist der Ort, an dem diese Qualität sichtbar wird: Neben klassischen Rankings geht es zunehmend darum, als Quelle in generativen Antworten aufzutauchen oder zumindest inhaltlich so klar zu sein, dass Systeme wie ChatGPT die Inhalte korrekt einordnen und verwerten können.

Was GEO-Optimierung bedeutet und warum der Begriff gerade überall auftaucht

GEO kurz erklärt: Generative Engine Optimization (GEO) als Ergänzung zur SEO

GEO steht für „Generative Engine Optimization“. Gemeint ist die Optimierung von Inhalten, Strukturen und Marken-Signalen für Systeme, die Antworten generieren, statt nur Trefferlisten auszugeben. Im Kern geht es darum, dass deine Inhalte nicht nur ranken, sondern als verlässliche Informationsbasis für generative Antworten funktionieren. Beispielsweise klaut der Google AI Overview vielen Websites einiges an organischem Traffic, aber mit der richtigen Positionierung der eigenen Website in diesen KI-Anzeigen, kann dies auch mehr Traffic und vor allem mehr Umsatz bedeuten.

Warum wir GEO nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung zur SEO sehen

Wir bei Contunda betrachten GEO nicht als „SEO 2.0“, das alles andere ersetzt. Gute Suchmaschinenoptimierung (SEO) bleibt die Basis: Technik, Indexierbarkeit, Seitenqualität, Autorität, klare Informationsarchitektur. GEO ergänzt das um eine zusätzliche Frage: Sind Inhalte so aufgebaut, dass sie von LLMs sauber verstanden, zusammengefasst und im richtigen Kontext verwendet werden können?

Für welche Unternehmen GEO besonders relevant ist

GEO ist besonders spannend für Unternehmen, die erklärungsbedürftige Leistungen verkaufen oder dort unterwegs sind, wo Vertrauen und Expertise entscheidend sind:

  • B2B-Dienstleistungen und Beratung
  • E-Commerce mit komplexen Produktsortimenten
  • Lokale Anbieter mit regionalem Wettbewerb
  • Branchen mit hoher Vergleichbarkeit, in denen Positionierung den Unterschied macht

Wie LLMs wie ChatGPT Informationen finden, bewerten und in Antworten nutzen

Trainingswissen vs. aktuelle Quellen: Warum das wichtig ist

LLMs verfügen über gelerntes Wissen aus großen Datenmengen, nutzen aber je nach System und Einstellung zusätzlich externe Quellen oder Indexe (zum Beispiel über „Browse“-Funktionen oder angebundene Suchsysteme). Für Website-Betreiber heißt das: Du kannst nicht davon ausgehen, dass ein Modell „deinen neuesten Stand“ automatisch kennt. Deshalb müssen wichtige Fakten, Definitionen, Leistungsbeschreibungen und Aktualitäts-Signale auf der Website selbst klar und nachvollziehbar sein.

Warum Vertrauen entscheidet: Autorität, Konsistenz, Quellenqualität

Ich sehe bei vielen Websites ein Grundproblem: Inhalte sind zwar vorhanden, aber nicht belastbar. Für generative Antworten zählt, ob Inhalte konsistent, eindeutig und glaubwürdig sind. Dazu gehören unter anderem:

  • klare Autorenschaft und Verantwortlichkeit
  • saubere, überprüfbare Aussagen statt Marketing-Nebel
  • konsistente Angaben zu Leistungen, Branchenfokus, Standorten, Prozessen
  • externe Signale, die die Marke im Web einordnen helfen

Ich bin stets verwundert, wie in Zeiten der LLMs auch bereits in diesem Jahr gesagt wurde, dass wir zu viel Anteil an Text auf einer neuen Website eingebaut hätten. Der Kunde wünschte sich eine kurze Aufzählung seiner Angebote, ein “Über mich”-Bild und das würde doch ausreichen.

Was häufig schiefläuft: vage Inhalte, Widersprüche und fehlende Struktur

Wenn Texte alles ein wenig erklären, aber nichts präzise beantworten, wird es für LLMs schwer, daraus eine korrekte Antwort zu formen. Ebenso problematisch sind Widersprüche zwischen Unterseiten, oder Inhalte, die zwar lang sind, aber keine klaren Aussagen enthalten. Wir kommen aus Zeiten der holistischen Landingpages, haben gelernt im SEO zu clustern und müssen nun teilweise dieses Wissen umstrukturieren, um auch in der GEO-Optimierung einen Vorsprung auf die Wettbewerber aufzubauen.

SEO vs. GEO: Was sich wirklich ändert und was gleich bleibt

SERP vs. Antwort: andere Ausspielung, andere Konkurrenz, anderer Wettbewerb

Bei Google konkurrierst du um Klicks in einer Trefferliste. In generativen Systemen konkurrierst du um Relevanz innerhalb einer Antwort. Das ist ein anderer Kampf um Sichtbarkeit: weniger „Position 1“, mehr „wird verstanden und verwendet“.

Keywords vs. Entitäten: warum Eindeutigkeit wichtiger wird

Entitäten sind eindeutig identifizierbare „Dinge“, über die im Text gesprochen wird, wie zum Beispiel eine Marke, ein Unternehmen, eine Dienstleistung, ein Produkt, eine Person oder ein Ort. Im Unterschied zu einem reinen Keyword („SEO Agentur“) ist eine Entität klar zuordenbar („Contunda GmbH“, „SEO-Betreuung“, „Essen“). Je eindeutiger solche Entitäten auf der Website benannt und beschrieben sind, desto besser können Suchmaschinen und LLMs Inhalte korrekt einordnen und in passenden Antworten verwenden.

Keywords bleiben relevant, aber der Fokus verschiebt sich stärker in Richtung Entitäten: Marke, Produktnamen, Leistungen, Zielgruppen, Orte, Fachbegriffe. Diese Entitäten müssen eindeutig sein. Wenn eine Website nicht klar erklärt, was sie anbietet, für wen, in welcher Region, mit welchen Unterschieden zu Alternativen, entstehen Lücken, die LLMs mit allgemeinen Annahmen füllen.

Was weiterhin SEO-Kern bleibt

Wir müssen bei Contunda nicht viel ändern, da die von uns gelebte Basis bleibt:

  • saubere Technik und Indexierbarkeit
  • Inhalte, die Suchintentionen treffen
  • interne Verlinkung und Themenarchitektur
  • Autorität und Reputation im Web
  • Nutzererlebnis, Vertrauen, Conversion

GEO baut darauf auf und macht die Inhalte „antworttauglicher“. Dies haben wir auch 2025 im SEO-Contest gespürt, denn erstmals konnten Teilnehmer auch durch ihre Sichtbarkeit in LLMs wichtige Punkte erzielen und wir holten dort mehr Punkte als über die organischen Suchtreffer. So landeten wir in diesem Jahr in den Top 10 von über 300 teilnehmenden SEO-Fachleuten.

Welche Inhalte LLMs bevorzugen und warum Struktur plötzlich entscheidend ist

Klarheit gewinnt: Definitionen, Aussagen, Belege

Wenn ich mir ansehe, welche Inhalte in der Praxis besonders gut „zitiert“ oder sinngemäß übernommen werden, sind das selten die kreativsten Texte, sondern die klarsten. Inhalte funktionieren dann gut, wenn sie:

  • definieren, statt nur zu umschreiben
  • eine Frage direkt beantworten
  • Beispiele und Kriterien liefern
  • Begriffe sauber voneinander abgrenzen

„Verwertbar“ schreiben: kurze Antwortabsätze und eindeutige Kernaussagen

Ein Muster, das wir häufig einsetzen: ein kurzer, präziser Absatz, der die Kernfrage beantwortet, direkt gefolgt von Kontext, Details und Beispielen. So entsteht ein Text, der für Menschen lesbar ist und gleichzeitig für Systeme extrahierbar.

Aktualitätssignale: Stand, Versionen, gepflegte Inhalte

Bei dynamischen Themen lohnt es sich, Aktualität sichtbar zu machen. Das kann schlicht sein: ein „Stand: Monat Jahr“-Hinweis, aktualisierte Beispiele, oder klare Aussagen dazu, was sich verändert hat. Wichtig ist weniger die Optik, sondern die Zuverlässigkeit. Die Optimierung von bereits bestehenden Inhalten ist dem Kunden vielleicht nicht immer leicht verständlich zu machen, doch es muss nicht immer der neue Beitrag oder die neue Seite sein, sondern bestehende Inhalte können langfristig durch Überarbeitungen, Updates und die damit verbundene Aktualität wichtige Antworten und Aufrufe generieren.

Content-Aufbau für GEO: So werden Texte zitierfähig, verständlich und eindeutig

Answer-First: erst die Antwort, dann die Tiefe

Wir strukturieren Inhalte zunehmend so, dass die wichtigste Frage früh beantwortet wird. Danach kommen Einordnung, Details, Prozess, Beispiele, häufige Rückfragen. Das reduziert Missverständnisse und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Systeme die Kernaussage korrekt übernehmen. Denn die Menschen suchen bei ChatGPT und Google meistens nach Antworten. Warum sollten wir die Suchenden dann erneut mit der Frage konfrontieren, wenn wir auch die Antwort liefern können?

Themencluster statt Einzelartikel: vom Blogpost zur Wissensbasis

Ein einzelner Artikel kann funktionieren. Noch besser wird es, wenn du Themen als Cluster denkst und ein relevantes Content-Hub baust:

  • Pillar-Page: die zentrale Übersichtsseite mit Definition, Einordnung, Nutzen
  • Cluster-Artikel: Detailfragen, Beispiele, How-tos, Spezialfälle
  • interne Verlinkung: klarer Weg durch das Thema

So entsteht eine in sich geschlossene Wissensbasis, die sowohl Google als auch generative Systeme besser verstehen können. Genau dieses Prinzip habe ich bereits 2012 auf der Website von Contunda umgesetzt und unseren ersten Blog direkt mit einer Artikelreihe gestartet.

FAQ, How-to und Glossar-Logik sinnvoll einsetzen

FAQ-Blöcke sind nicht nur Conversion-Elemente, sondern helfen, typische Nutzerfragen sauber zu strukturieren. How-to-Formate liefern Schritte und Kriterien. Glossare schaffen Begriffs-Klarheit. Entscheidend ist: nicht alles überall, sondern genau dort, wo es der Nutzer wirklich benötigt.

Ein sinnvolles Glossar als SEO-Instrument auf der eigenen Website bietet dem Websitebesucher nicht allgemeine Begriffsdefinitionen, sondern baut Brücken zu den Produkten, Dienstleistungen, Mitarbeitern eines Unternehmens.

Beispiele, Kriterien, Schritte: Inhalte, die sich gut zusammenfassen lassen

LLMs arbeiten stark mit Mustern. Wenn du Prozesse, Entscheidungskriterien oder typische Fehler sauber auflistest, wird der Inhalt leichter verwertbar. Gleichzeitig hilft es echten Menschen, schneller zu verstehen, ob dein Angebot zu ihnen passt und sie dann bei dir kaufen oder dich beauftragen wollen.

Technische Grundlagen: Was Website-Struktur und Markup mit GEO zu tun haben

Indexierbarkeit und saubere Informationsarchitektur als Pflichtprogramm

GEO ist kein Ersatz für technische Grundlagen. Wenn Seiten schlecht erreichbar sind, Canonicals falsch gesetzt sind, wichtige Inhalte in nicht-indexierbaren Bereichen liegen oder interne Verlinkung fehlt, wird es schwer, egal ob Google oder LLM.

Interne Verlinkung: Themen für Mensch und Maschine „zusammenbinden“

Wir achten darauf, dass thematisch zusammengehörige Inhalte auch sichtbar zusammenhängen. Das klingt banal, ist aber ein häufiger Hebel: klare Menüs, sinnvolle Kontextlinks, keine isolierten „Waisen-Seiten“.

Strukturierte Daten: Schema als Orientierung, nicht als Zaubertrick

Strukturierte Daten helfen Maschinen, Inhalte besser einzuordnen. Besonders sinnvoll sind je nach Website zum Beispiel:

  • Organization oder LocalBusiness
  • Service (Leistungen)
  • Article und Author (Inhalte und Verantwortliche)
  • FAQ (wenn wirklich Fragen beantwortet werden)

Wichtig: Schema ersetzt keinen Inhalt. Es unterstützt nur, was ohnehin sauber vorhanden sein muss.

Performance und Rendering: zuverlässige Abrufbarkeit zählt

Wenn Inhalte technisch schwer zugänglich sind (z. B. durch Rendering-Probleme), leidet die Sichtbarkeit insgesamt. Gute Performance und sauberes Rendering sind keine Kür, sondern ein Stabilitätsfaktor. Niemand wartet heute noch auf nicht geladene Inhalte auf Websites, auch nicht die generativen KI-Systeme.

Reputation und Erwähnungen im Web: Wie Marken in LLM-Antworten häufiger auftauchen

Warum Erwähnungen oft stärker wirken als „noch ein Link“

Ich beobachte, dass es nicht nur um Links geht, sondern um das Gesamtbild einer Marke im Web. Erwähnungen in passenden Kontexten helfen dabei, dass Systeme eine Marke überhaupt einordnen können: Wer ist das? Wofür steht das Unternehmen? In welchem Themenfeld ist es relevant?

Konsistente Unternehmensdaten und Brand-Facts

Wir achten bei Kundenprojekten stark darauf, dass grundlegende Fakten überall konsistent sind: Name, Leistungsprofil, Standort, Schwerpunkte, Ansprechpartner. Inkonsistenzen führen nicht nur zu SEO-Problemen, sondern können auch in generativen Antworten zu falschen Zuordnungen führen.

Relevante Quellen im Umfeld: Branchenportale, Verbände, Fachmedien

Je klarer eine Marke im passenden Umfeld vorkommt, desto besser. Das können Partnerseiten, Verbandsprofile, Fachbeiträge, Podcasts, Interviews oder Case Studies sein. Entscheidend ist die thematische Passung, nicht die Masse.

GEO-Quick-Wins: Sofortmaßnahmen für bestehende Inhalte und Leistungsseiten

Bestehende Top-Seiten nachrüsten: Kurzantwort, Definition, FAQ, Stand-Hinweis

Wenn du bereits Seiten hast, die Traffic bekommen oder wichtig fürs Geschäft sind, lohnt sich oft ein Upgrade statt kompletter Neubau:

  • kurzer Antwortabsatz am Anfang
  • klare Definition zentraler Begriffe
  • 5–8 echte FAQs (nicht künstlich erzeugt)
  • „Stand“-Hinweis bei dynamischen Themen

Leistungsseiten schärfen damit Systeme verstehen, was ihr wirklich anbietet

Viele Leistungsseiten sind zu allgemein. Wir machen sie typischerweise konkreter, indem wir:

  • Zielgruppen und typische Use Cases sichtbar machen (Lösungsmarketing statt Produktmarketing)
  • Abgrenzung zu Alternativen erklären
  • Prozess und Ergebnis greifbar machen
  • Beispiele oder Mini-Case-Elemente einbauen

Entitäten sichtbar machen: Marke, Team, Standort, Kompetenzen

Wenn ein System verstehen soll, warum genau ihr relevant seid, muss es greifbare Anker geben: wer ihr seid, was euer Schwerpunkt ist, welche Expertise ihr nachweislich habt. Autorenboxen, Teamseiten, Referenzen, klare „Über uns“-Signale sind hier oft unterschätzt und werden vernachlässigt.

Erfolg messbar machen: KPIs und Monitoring für GEO-Sichtbarkeit

Was wir weiterhin messen

GEO ersetzt keine klassische Erfolgsmessung. Organischer Traffic, Leads, Sichtbarkeit, Rankings und Conversion bleiben zentrale Kennzahlen im Online-Marketing.

Was zusätzlich sinnvoll ist

Je nach Set-up kann es spannend sein, zusätzliche Signale zu beobachten:

  • Anfragen, die explizit aus ChatGPT-Recherche entstehen
  • Anstieg von Brand-Suchen (Markenname + Leistung)
  • Referral-Traffic aus Tools, die Quellen verlinken
  • qualitative Beobachtung: Welche Fragen werden gestellt, welche Antworten kursieren bereits in den Antwortboxen

Warum GEO nicht wie ein Ranking bewertet werden darf

Ich halte es für wichtig, dass man hier realistisch bleibt. Generative Sichtbarkeit ist nicht immer so sauber messbar wie eine Keyword-Position. Deshalb braucht es eine Kombination aus harten KPIs und sauber dokumentierten Beobachtungen aus Vertrieb, Beratung und Kundenfeedback.

Typische GEO-Fehler, die Sichtbarkeit in generativen Antworten verhindern

„Für KI schreiben“ statt für Menschen

Wenn Texte nur generisch klingen und keine echten Aussagen enthalten, helfen sie weder Rankings noch generativen Antworten. Substanz schlägt Buzzwords.

Keine klare Positionierung und keine Abgrenzung

Wer alles anbietet, wird nicht greifbar. Gerade in generativen Antworten ist Klarheit entscheidend: Was genau macht ihr, für wen, und wodurch unterscheidet ihr euch?

Kein Update-Prozess

Inhalte, die nicht gepflegt werden, verlieren an Vertrauen. Wir empfehlen deshalb immer einen schlanken Prozess: Verantwortlichkeiten, Review-Zyklen, Aktualitäts-Check bei wichtigen Seiten.

So starten Unternehmen mit GEO: Audit, Pilot-Themen und ein sauberer Prozess

GEO-Audit: Content, Technik, Entitäten, Reputation

Wir starten in der Praxis typischerweise mit einem Audit, das vier Bereiche zusammenbringt:

  • Inhalte: Struktur, Klarheit, Antwortfähigkeit, Cluster-Logik
  • Technik: Indexierbarkeit, interne Verlinkung, Performance, Rendering
  • Entitäten: Marken- und Leistungsdefinitionen, Konsistenz
  • Reputation: Erwähnungen, Profile, thematische Einordnung im Web

Pilot-Cluster: 3–5 Themen mit direktem Business-Impact

Statt alles gleichzeitig umzubauen, wählen wir Pilot-Themen, die nah am Umsatz sind: Leistungen, Produkte, Branchenlösungen oder häufige Fragen aus dem Vertrieb. So wird GEO nicht zum „Marketing-Projekt“, sondern zu einem echten Wachstumshebel.

Redaktionsprozess erweitern: Answer-First, Quellen, Updates

GEO funktioniert dann nachhaltig, wenn Content-Produktion und Pflege sauber organisiert sind. Das heißt nicht „mehr Bürokratie“, sondern klare Standards: Antwortabsatz, definierte Begriffe, konkrete Beispiele, regelmäßige Aktualisierungen.

Ihr nächster Schritt: GEO-Optimierung pragmatisch angehen

Wenn du das Gefühl hast, dass eure Website zwar Inhalte hat, aber in generativen Antworten noch kaum vorkommt, ist das kein Grund zur Panik, sondern ein guter Zeitpunkt, strukturiert nachzulegen. Ich sehe gerade bei vielen Unternehmen, dass bereits kleine Verbesserungen an Struktur, Klarheit und Konsistenz spürbar helfen können.

Wenn du möchtest, können wir bei Contunda als ersten Schritt gemeinsam prüfen, welche Seiten sich als Pilot eignen, wo die größten Quick-Wins liegen und wie ihr GEO sauber in euren bestehenden SEO- und Content-Prozess integriert.

Nimm daher gerne hier Kontakt zu uns auf.

Burkhard Asmuth

Ich bin der Gründer & Geschäftsführer unserer Agentur. Nebenbei bin ich als Dozent und Speaker für Content-Marketing, SEO, Blogs, Affiliate-Marketing und Social-Media-Marketing unterwegs.

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